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Schnappschüsse

Calli, wat mähs de do för en Stuss?

Es ist bekannt, dass Reiner Calmund mittlerweile auch abseits des großen Fußballgeschäftes allerlei Geschäftsideen für den schnellen Euro entwickelt. Der gute Calli ist sogar schon bei der WOK-WM gestartet und hat sich dort zum hilflosen Maikäfer Hugo gemacht. Nach Abspecksoaps mit Extremsportlernmusikern auf VOX folgt jetzt ein Buch zum gleichen Thema: "Eine Kalorie kommt selten allein."

Heute Abend gibt er dazu in Bielefeld eine Lesung inklusive Talk – denn ohne Talk ist Calli nicht zu kriegen.  Diese Veranstaltung war bekannt, darauf konnte man sich einstellen.

Was nun aber momentan in der Schüco Arena passiert, ist undurchsichtig und war so vorher nicht angekündigt. Calli grüßt auf Facebook aus unserem Stadion und lässt ein Bild posten, das uns allen nicht gefallen kann.

[Bild: Reiner Calmund - Facebookauftritt]

Was wir dort sehen, hat Skandalpotential: Ein voll besetzter VIP-Raum, Calli am Podium und mächtig viele GRÜNE SCHALS.
Ist Calli Opfer einer böswilligen Preußen-Intrige geworden? Oder hat er sich gar von den Herrschaften aus Telgte für einen Pre-Derby-Streich schmieren lassen? Warum funktioniert die Eingangskontrolle nicht? Ist Pyrotechnik anwesend?

Wir bleiben da dran und behalten es uns vor eine rigorose Putzkolonne mit Kehrblech, Stiel und Besen vorzeitig einmarschieren zu lassen, um die Alm steril zu halten.

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Arminia Bielefeld wappnet sich für den Europapokal

Bielefeld. Die überschuldete Arminia aus Bielefeld befindet sich noch in den unteren Tabellenregionen der Dritten Liga, doch ein langfristig angelegtes Konzept unterstreicht die Ambitionen der Ostwestfalen sich mittelfristig wieder namhaft in Fußball-Deutschland zu positionieren.

Aus gut unterrichteten Kreisen ist zu hören, dass ein detailliertes Strategiepapier entwickelt wurde, das am Ende einer rasanten Entwicklung den Europapokal als Ziel vorgibt. Eine groß angelegte Reanimierung des Traditionsvereins soll von einigen Großsponsoren getragen werden, die diese Gerüchte zwar nicht bestätigen aber auch nicht dementieren wollten.
Einzig die Fanbetreuung des DSC liefert stichhaltige Beweise für die Existenz der ehrgeizigen Pläne. So ist auf Bielefelds Straßen bereits ein neues Maskottchen zu sehen gewesen, das ausschließlich an Europapokalabenden seinen Einsatz finden soll. Der Bulle „Lohmannos“, der seinen kindergerechten Vorgänger „Lohmann“ vertreten soll, überzeugt durch seine grimmige Mimik, seinen spitzen Hörnern und seiner furchteinflößenden Statur: „Lohmannos“ ist über 2 Meter groß!
Vereinsverantwortliche waren für keine Stellungnahme bereit. Es sickerte jedoch durch, dass man  durch den Bullen dem neuen erfolgreichen und forschen Auftreten Rechnung tragen wolle. Besonders bei Europapokalabenden, an denen die Kinderabteilung Arminias geschlossen ist und namhafte Gegner aus südeuropäischen Ligen zu Gast sind, wolle man nicht auf die Außenwirkung von „Lohmannos“ verzichten.
Ein blog5-Leserreporter hat bereits ein erstes Foto des Neuzugangs schießen können. Trikotlos und in zivil macht er neugierig auf weitere spektakuläre Neuerungen an der Melanchthonstraße.

 

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Fanclub in Gründung berät über serienweise Anschaffung von Faxgeräten

Arminia Bielefeld darf sich in Kürze darüber freuen einen neuen Fanclub zu begrüßen. Mehr als ein Dutzend Verrückte, die die selbe verrückte Leidenschaft für die Arminia teilen, haben sich zu einem Fanclub zusammengerottet. Die Idee entstand - wie es sich für Arminia-Fans gehört - während einer dieser trostlosen Halbzeiten der Hinrunde, in denen der DSC mal wieder 0:1 hinten lag und der Nichtabstiegsplatz nur mit dem Fernglas zu erkennen war.

Das sich die endgültige Gründung bis Januar hinzog, ist unter anderem einer 12-seitigen Gründungshilfe zu verdanken, die man nach Anfrage vom DSC zugeschickt bekommt. Diese „Starthilfe“ ist an und für sich sehr hilfreich und sinnvoll, trägt jedoch auch des Öfteren zur Ermunterung bei.

Unter dem Punkt „Was bietet der DSC den Fanclubs“ ist beispielsweise zu lesen:

Unterstützung bei Fahrten zu Heim- und Auswärtsspielen, sei es […] durch gezielte Unterstützung in finanziellen Dingen.

Gezielte Unterstützung in finanziellen Dingen durch den DSC? Der Fanclub lehnte dankend ab.

Ferner: „Organisierte Fanreisen zu den Trainingslagern unserer Lizenzmannschaft im In- und Ausland.“

Dieser Punkt kann sich gemessen an den aktuellen Umständen wohl nur auf eine Fahrtvermittlung im Nahverkehr der lokalen Verkehrsbetriebe beschränken. Highlight dieses Winters: eine Fahrt in den Sportpark nach Enger.

Später gibt es noch einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Hier wird u.A. gefragt, wie man seine Fanclubmitglieder informieren möchte.

Stilsicher wie man als offizieller Arminia-Fanclub sein will, wird nun über die Anschaffung einer Serie von Faxgeräten als erste gemeinsame Investition beraten...

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"Da pisst der Sack mir an den Lack!" - Arminia Live in Liga 3

Auswärtsspiel bei Stuttgart II. Na toll. Nachdem ARD-Sportchef Steffen Simon vor der Saison ankündigte, Spiele von Bundesliga-Zweitvertretungen in der Dritten Liga zu boykottieren, ist nicht davon auszugehen, dass der WDR eine Abordnung ins „GAZi-Stadion“ geschickt hat. TV-Bilder Mangelware.

Was nun? Radio Bielefeld! Dramatisches Mittelfeldgeplänkel mit Uli Zwetz. Trotz seiner Nörgelei, der Mann ist Fan und leidet mit. Das hört man. Nicht gut für´s Nervenkostum.

Was nun? NW-Liveticker! Nachdem im Osnabrück-Derby bestätigten Gerüchten zufolge Radio Bielefeld-Mitarbeiter im T-Shirt berichteten und sich damit als Krämer-Fans outeten, schickt die NW nun mit Lennart Krause die Krämer-Gedächtnis-Frisur ins Rennen.

 

Ein Spiel lesen, das soll der Trainer. Aber doch nicht der Fan. Ein bischen mehr Dramatik darf es dann doch sein.

Was nun? Der ASC-Livestream. Im Westfalenpokal-Fight gegen Lotte ein Hochgenuss zu verfolgen, wie die Herren - unterstützt von Geschäftsführer, Pressesprecher, Teammanager und Interimstrainer Marcus Uhlig - allen schlechten Sichtverhältnissen zu trotzen versuchten. Lotter „Ultras“ stellten sich inklusive Doppelhalter provozierend vor den ASC-Bulli, aus dem heraus das Spiel kommentiert wurde. Die Situation drohte mit zunehmender Spieldauer zu eskalieren: “Der Sack pisst an meinen Bulli. Der Sack pisst mir an den Lack.. Jetzt kriegt er eine...“ (Tür auf, Tür zu...)

Bei all den Bierbuden-Emotionen wurde dem Hörer dann der Platzverweis von Riemer unterschlagen. Wiederholung nicht ausgeschlossen.

Was nun? Wohl ein Mix aus Allem. In Hoffnung auf weitere Highlights der Liveberichterstattung wünsche ich uns allen einen Dreier.

 

(An einen Sieg kann ich heute irgendwie nicht glauben. Als ich im Freundeskreis auf ein 4:1 für Stuttgart tippte, wurde ich gefragt, ob ich von Dämonen befallen sei. Ich entgegnete: „Mir ist Kentsch begegnet.“ Ruhe.)
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"Wer die schlechten Spiele nicht verliert, ist auf einem guten Weg."

 

 

"Wenn ich an die Choreo denke, kriege ich eine Gänsehaut. Den Leuten kann man gar nicht genug danken."

 

Worte, denen man sich nur anschließen kann. Schließlich werden besonders diejenigen Fangruppierungen in den medialen Pyrodebatten schlecht dargestellt, die für beeindruckende Stadionbilder wie eben jenes aus dem heutigen Derby verantwortlich sind.

Aber nicht nur der warmen Worte wegen, die in Richtung Fans immer schnell gefunden sind, hat mich Stefan Krämers Interview nach Spielschluss voll überzeugt.

„In der Anfangsphase konnte man schon sehen, dass wir uns schwer tun werden – man hat ja als Trainer so ein Bauchgefühl und kann das interpretieren.“

 

Recht hat er. Ich denke man braucht nicht lange rumdiskutieren: Osnabrück war heute ein Stück besser als unsere Arminia. So fair sollte man sein. So fair ist auch der Trainer:

„Die zweite Halbzeit war besser, die Mannschaft hat gute Nehmerqualitäten. Nachher war es ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für Osnabrück, deshalb können wir mit einer eher schwachen Leistung gut mit dem Punkt leben.“

 

Manchmal ist es besonders schwierig die Dinge so zu beschreiben, wie sie sind. Manche Trainer Gallionsfiguren Heilsbringer Notnägel sind gar dafür bekannt, dass sie das ob ihres überbordenden Temperaments nicht wollen oder können.

Krämer scheint herrlich klaren Kopf zu bewahren.

"Eine Mannschaft, die nicht funktioniert, verliert so ein Spiel – deswegen bin ich froh."

Nachdem die Mannschaft als siegloser Tabellenletzter vom Nobody von Ahlen an den Nobody Krämer weitergereicht wurde und das erste Spiel unter seiner Regie genauso schmachvoll verloren ging wie die Heimspiele zuvor, fing ich bereits an Sondermüllangebote für Fanartikelberge eines dahin gegangenen Traditionsvereins zu sondieren. Aber siehe da: die Mannschaft funkioniert. Trainer und Frisur funktionieren.

 

Stefan Krämer könnte nach langer Zeit mal wieder ein Glücksgriff sein – übrigens genauso wie das neue Präsidium. Wo sind die Maulwürfe? Wo sind die Horrormeldungen? Wo bleibt der Punktabzug?

 


"Wer die schlechten Spiele nicht verliert, ist auf einem guten Weg."

Diesen Satz darf man in Stein meißeln und auf den gesamten Verein übertragen. Es sind neun Punkte auf einen Relegationsplatz, aber sieben Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Hören wir auf zu träumen und fangen wir an uns zu freuen, dass Arminia endlich wieder Hoffnung macht.

 

PS: Eines sei aber noch gesagt: So „robust“ wie Krämer von sich behauptet zu sein, ist er nicht. Es ist im NW-Video deutlich zu hören, dass er sich nach all den T-Shirt-Spielen doch erkältet hat.

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EILMELDUNG: Schwarz-weiß-blaue Trainersuche beendet!

Hamburg / Bielefeld. Die befreundeten Traditionsklubs Hamburger SV und Arminia Bielefeld haben ihre zeitgleich verlaufende Trainersuche nun auch zeitgleich beendet. Nachdem beide Vereine jeweils als Tabellenletzter ihre Trainer Oenning (HSV) und von Ahlen (DSC) frühzeitig in der Saison entließen, scheint nun eine längerfristige Lösung in beiden Klubs gefunden worden zu sein.

Der Hamburger SV präsentierte nach mehrwöchiger Beratung eine nun doch völlig unerwartete Lösung: Der bisherige Sportdirektor Frank Arnesen wird nun zum Sportdirektor und Trainer in Personalunion. Eine Nachverpflichtung des Baseler Trainers Thorsten Fink  zum Saisonende scheint jedoch weiterhin nicht ausgeschlossen.

Um die Parallelitäten grandios zu vollenden, präsentierte Arminia Bielefeld zeitgleich eine Lösung des - genau- gleichen Modells. Pressesprecher, Teammanger und Interims-Geschäftsführer Marcus Uhlig ist neuer Trainer bei den Arminen!

DSC-Präsident Zillies: „Wir freuen uns, dass sich Marcus Uhlig in dieser schwierigen Situation auch für dieses Amt zur Verfügung stellt. Wir wollen mit dieser Lösung ein klares Signal für einen Neuanfang setzen und werden Marcus Uhlig bei der Umsetzung seiner  strategischen Ausrichtung nicht im Wege stehen. Marcus Uhlig wird einen Trainervertrag bis Saisonende erhalten und sich anschließend wieder ausschließlich seinen  bisherigen Tätigkeiten als Pressesprecher, Teammanager und langfristiger Interims-Geschäftsführer widmen."

Der HSV reist am Sonntag zum SC Freiburg, tags zuvor duelliert sich Arminia Bielefeld gegen Kickers Offenbach.

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„Darum geht es ja immer“

Hajo Faber im Gespräch mit Jens Kirschneck auf die Frage, ob es in seiner Zeit als Interimspräsident vor allem darum ging die Insolvenz abzuwenden.

Dieses Zitat darf man gerne auch morgen um 14 Uhr den Spielern zurufen. Schenkt man Stefan Krämer allerdings Glauben, ist das gar nicht mehr notwendig:

„Bei den Spielern ist der Groschen gefallen. Sie werden von der ersten Minute an um ihr Leben rennen.“ (nw-news)

Habe ich an dieser Stelle eigentlich gegähnt, weil ich müde war?

Spielt man den Doppelpass nun zurück zu Hajo Faber, so könnte man beinahe doch Lust auf Morgen bekommen:

„Ich bin nach wie vor der Meinung, dass diese Mannschaft gut zusammengestellt ist und wesentlich besser spielen kann, als sie es bisher getan hat. Eine Platzierung um Rang 8 sollte immer noch drin sein.“ (11Freunde)

 

Die Geschichte von Faber ist längst eine Story wert gewesen und wird als besondere Arminia-Anekdote unvergessen bleiben. Überspitzt formuliert und dennoch zutreffend: Er brachte es in wenigen Wochen vom Kartenabreißer zum Arminia-Präsidenten. American Arminia!

Ein wirklich selbstloser Einsatz, für den man sich bedanken muss. Schließlich gibt es diverse Foren, die alle DSC-Verantwortlichen sobald sie in Erscheinung treten, konsequent kritisch begleiten.

So freut man sich für ihn, dass er vom „kleinen Anwalt, der sich wichtig tun will“ oder der „Marionette der Sponsoren, die dafür Geld bekommt“ (zitiert in der Oktober-Ausgabe von 11Freunde) vorerst nichts mehr lesen muss.

Als Fan wird man wohl neben der Tatsache, dass Arminias Präsident bei Auswärtsspielen etwa auch über Blog5 bei Facebook mitfieberte, wohl insbesondere das Gefühl vermissen endlich einen aus den „eigenen Reihen“ an der Spitze des Vereins zu wissen.

Trostpflaster dafür: „Lyrik in Leder“ ist zurück!

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Zum Abschied nett winken

Der Tag rückt nun näher, an dem sich Arminia für unbestimmte Zeit aus der DFL-Bundesliga verabschiedet. Und Arminia verabschiedet sich so, wie es Arminia gebührt. Von vielen Nicht-Arminen dürfte die Art und Weise des Austritts nur mit monotonem Kopfschütteln begleitet werden. Der leidgeprüfte Vollblutfan drückt sich dagegen eine Träne aus dem Auge und lächelt heimlich still und leise in sich hinein, dass man es wieder mal nicht lassen konnte die eigene, ganz besondere Duftmarke zu hinterlassen.

Denn unter den Kopfschüttlern dürfte es auch einige geben, welche sich die Zähne knirschend zermalmen und die Fäuste unterm Tisch ballen ob der Ohnmacht gegenüber Arminias Gewieftheit.

Wir rufen mit neuer finanzieller Hilfe zur Rückrundenrockerei auf und verlieren so viele Spiele bis die Heimsieg-Garantie zur billigsten Dauerkarte der Welt verkommt und uns auffällt, dass wir nahezu zahlungsunfähig sind. So transparent wie der Armine nun sein möchte gräbt sich diese Botschaft durch ein maulwürfiges Tunnelsystem hinaus in die Freiheit. Die Hausbank sperrt die Konten und man atmet auf, dass ja doch noch so viele Punkte geholt werden konnten, um sie gegen ein DFL-Darlehen einzutauschen, das die Insolvenz abwendet. Einmalig im deutschen Fußball – wie es sich für Arminia gehört. Ist der Ruf erst ruiniert....

Einzelne empörende Aufschreie aus DFL-Kreisen, in denen es beispielsweise heisst das Ganze hinterließe als hoffnungsloser Tabellenletzter ein „Geschmäckle“, verhallen schnell. Laut Statuten war nicht mal eine besondere Begründung zur Ausgabe des Darlehens nötig.

Nächster Treppenwitz: Wenn Arminia die nächsten fünf Jahre der Wiederaufstieg in die Zweite Liga nicht gelingen sollte, muss das Darlehen nicht zurückgezahlt werden. Wir gehen, aber wir nehmen euer Geld mit.

Nachdem nun die Heimsieg-Garantie am letzten Spieltag von der DFL verboten wurde (Ticket-Aktionen an den letzten beiden Spieltagen sollen den Wettbewerb beeinträchtigen), ruft DSC-Sponsor Alpecin nun zum Bauerntrick auf und erkauft 15.000 Karten, die dann dem Arminenvolk untergejubelt werden. Die DFL-Verantwortlichen – nun bis zum Äußersten gereizt – winden sich vor Wut.

Eine späte, aber süße Rache dafür, dass Arminia in Glanzzeiten trotz der rekorverdächtigen über 30 Spiele ohne Platzverweis, ohne Fan-Randale und stets sportlichen Verhalten durch intransparente Wertungen nie als Fair Play-Sieger in die Lostrommel für den Uefa Cup befördert wurde. Dort landeten die fernsehnahen Kult-Mainzer um King Kloppo.

 

Liebe DFL,

der Bielefelder Weg sieht einen Aufstieg in den nächsten fünf Jahren aus Konsolidierungsgründen nicht vor. Gehab dich wohl, wir werden Dauer-Vierter.

Gruß, Arminia!

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"Klasse Idee und sehr nette Geste vom Gewinner des Tippspieles"

Tu Gutes und mach nicht viel Aufhebens davon: Dieses überaus edle Verhalten legt nun Hinrunden-Arminiatippsieger Trainingsweltmeister an den Tag, indem er seinen vom Digitalkombinat getstifteten 50-Euro-Gutschein nicht für irgendwelche Staubfänger wie

verschwendet investiert oder auch in den (vor einiger Zeit) eigentlich überaus praktischen "Fanartikel der Woche"

Beim Toaster würde meine Frau einen Nervenzusammenbruch kriegen - geht definitiv nicht!!!!

sondern die Idee hatte, jene 50 Euro für einen guten Zweck zu spenden — ohne daß er seine Real-Life-Identität hier preisgeben möchte. Nach einiger Hin- und Hermailerei kam der Name des DSC-Behindertenbeauftragten Jörg Winkelmann auf, der sich, nachdem ich ihn angemailt hatte, in seiner Antwort darüber freute:

Klasse Idee und sehr nette Geste vom Gewinner des Tippspieles. Ich hätte da einen Vorschlag wie das Geld verwandt werden könnte.

(...) gibt es ja (...) Auswärtsfahrten für Behinderte mit dem Rollibus der durch mich organisiert wird. Die Kosten dafür zahlt der Rolli e.V. der wiederum sich einzig durch Spenden finanziert. Ich würde vorschlagen, dass dem Rolli e.V die 50,- Euro zu Gute kommen. Da es sich dabei um einen eingetragenen Verein handelt, kann selbiger auch eine Spendequittung erstellen. Von dieser Spende profitieren fast 70 % der Rollstuhlfahrer die Spieltag für Spieltag auf die Alm kommen, da selbige fast alle organisiert sind im Rolli e.V.

Der Trainingsweltmeister war sich seiner Sache sicher und schrieb:

ich bleibe sicherlich Mitglied des DSC - auch in Liga 3 und meine Dauerkarte habe ich gedanklich für das Wiederaufstiegsjahr 2011/2012 auch schon gelöst, aber auf Fanartikel habe ich zur Zeit keinen richtigen Bock (...) und die Rollis haben es echt verdient!!

und so wurde die Spende mittlerweile überwiesen.

Was soll man dazu anderes sagen als: Bravo! Ein würdiger Sieger!!!

Ich hoffe, wir schaffen es noch — wie es schon länger geplant ist, aber es kam immer was dazwischen — uns unter der Südtribüne bei einem Spiel auf ein herrliches Herforder Krombacher zu treffen!

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Watt nicht interessant war, wird interessant gemacht.

Machen wir es wie die Promis: Nach dem Motto Talkmaster A lädt Talkmaster B in seine Show ein und Talkmaster A lässt sich im Gegenzug selbstverständlich gerne von Talkmaster B einladen sei Lutz, der in seinem Beitrag freundlicherweise mich zitiert hat, hier im Blog5 zum gestrigen Spiel zitiert:

Zum Spiel gibt’s nichts zu schreiben. Außer: es war schön, Rübe mal wieder zu sehen. [geydan.net]

 

Erwähnenswert darüber hinaus dann noch, was mir beim Blick auf die Anzeigentafel aufgefallen ist: Wir haben gar nicht gegen Paderborn gefühlt verloren, sondern gegen den SC Erborn:

[...zwei Minuten später] Ok, ich gebe zu: Ich habe eine riesengroße Dummheit, ja ich sage sogar: einen Fehler begangen, für den ich mich zutiefst schäme und der mir unendlich leid tut. Ich betone aber: Ich habe zu keinem Zeitpunkt bewusst getäuscht, das ist eine absurde Unterstellung. Dennoch bin ich bereit, den Titel Fußballkompetenz vorerst ruhen zu lassen — bis morgen früh, wenn Gras über die Sache gewachsen ist (bis wieder Gras im 16er unseres Stadions wächst, dauert es wohl noch eine Weile).

Um selbst zur Aufklärung beizutragen: Das mit dem "Erborn" ist nicht mir aufgefallen, sondern unserem Mann im Westen: Rouven und beim oben zu betrachtenden Bild handelt es sich um ein von ihm angefertigtes Bild, das ich, ich wiederhole mich, nicht bewusst in diesen Beitrag hier gepastet habe.

Etwas weniger Gewissensbisse, Rouvens Werk als sein eigenes auszugeben, hatte offenbar dessen Kollege, der mit der Betreuung der Facebookseite NW-Arminia betraut ist:

Was Rouven (letzter Kommentar im Bild) etwas überrascht ("Ööööö"), aber letztlich dann wohl doch locker zur Kenntnis nahm (";-)"; das Plagiat bliebt ja im Hause NW) und die Quelle einfach selber nachlieferte. Rouven ist halt noch ein Web-Zwo-Nuller der alten Schule, wo es sich gehört, die Quelle für Lustiges oder Interessantes zu verlinken...

Jetzt haben wir wertvolle Bits & Bytes mit irgendwelchen Kollege-Ridder-Hätte-Man-Ruhig-Mal-Zitieren-Und-Verlinken-Können-Sachen verschwendet, dabei soll nicht untergehen, daß Rouvens Beitrag mit einer hübschen Fotostrecke aus der Perspektive des Pressevertreters versehen ist. Ebenso hat sich Lutz, wenn er denn schon mal wieder vor Ort war, weder lumpen lassen, sich neben meine Wenigkeit zu stellen, um ein wenig von meinem Fußballfachwissen zu profitieren, noch einen Haufen Bilder zu schießen.

Tja, für ein Spiel, zu dem es nichts zu schreiben gibt, sind hier ja dann doch ein paar Wörter und bei den beiden viele, viele Bilder zusammengekommen. Watt nicht interessant ist, wird interessant gemacht.

Übrigens: Der Groundhopper2000 sammelte seine Punkte gestern nicht auf der Alm in der "Schüco-Arena", sondern bei Ahlen vs. Braunschweig.
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