Stadien unserer Jugend
"Wer die schlechten Spiele nicht verliert, ist auf einem guten Weg."
Verfasst von Santon am 10. Dezember 2011 - 21:27.

"Wenn ich an die Choreo denke, kriege ich eine Gänsehaut. Den Leuten kann man gar nicht genug danken."
Worte, denen man sich nur anschließen kann. Schließlich werden besonders diejenigen Fangruppierungen in den medialen Pyrodebatten schlecht dargestellt, die für beeindruckende Stadionbilder wie eben jenes aus dem heutigen Derby verantwortlich sind.
Aber nicht nur der warmen Worte wegen, die in Richtung Fans immer schnell gefunden sind, hat mich Stefan Krämers Interview nach Spielschluss voll überzeugt.
„In der Anfangsphase konnte man schon sehen, dass wir uns schwer tun werden – man hat ja als Trainer so ein Bauchgefühl und kann das interpretieren.“
Recht hat er. Ich denke man braucht nicht lange rumdiskutieren: Osnabrück war heute ein Stück besser als unsere Arminia. So fair sollte man sein. So fair ist auch der Trainer:
„Die zweite Halbzeit war besser, die Mannschaft hat gute Nehmerqualitäten. Nachher war es ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für Osnabrück, deshalb können wir mit einer eher schwachen Leistung gut mit dem Punkt leben.“
Manchmal ist es besonders schwierig die Dinge so zu beschreiben, wie sie sind. Manche Trainer Gallionsfiguren Heilsbringer Notnägel sind gar dafür bekannt, dass sie das ob ihres überbordenden Temperaments nicht wollen oder können.

Krämer scheint herrlich klaren Kopf zu bewahren.
"Eine Mannschaft, die nicht funktioniert, verliert so ein Spiel – deswegen bin ich froh."
Nachdem die Mannschaft als siegloser Tabellenletzter vom Nobody von Ahlen an den Nobody Krämer weitergereicht wurde und das erste Spiel unter seiner Regie genauso schmachvoll verloren ging wie die Heimspiele zuvor, fing ich bereits an Sondermüllangebote für Fanartikelberge eines dahin gegangenen Traditionsvereins zu sondieren. Aber siehe da: die Mannschaft funkioniert. Trainer und Frisur funktionieren.

Stefan Krämer könnte nach langer Zeit mal wieder ein Glücksgriff sein – übrigens genauso wie das neue Präsidium. Wo sind die Maulwürfe? Wo sind die Horrormeldungen? Wo bleibt der Punktabzug?
"Wer die schlechten Spiele nicht verliert, ist auf einem guten Weg."
Diesen Satz darf man in Stein meißeln und auf den gesamten Verein übertragen. Es sind neun Punkte auf einen Relegationsplatz, aber sieben Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Hören wir auf zu träumen und fangen wir an uns zu freuen, dass Arminia endlich wieder Hoffnung macht.
PS: Eines sei aber noch gesagt: So „robust“ wie Krämer von sich behauptet zu sein, ist er nicht. Es ist im NW-Video deutlich zu hören, dass er sich nach all den T-Shirt-Spielen doch erkältet hat.
Sagt allen "Prügelt euch nicht"....
Verfasst von Santon am 9. November 2011 - 19:49.Ungewöhnliche Woche, findet ihr nicht?
Auf Glasflaschenverbot in ganzen Landstrichen folgen Ankündigungen großer Ausweichmanöver per Kleinbulli und Bier-Hänger.
Auf Pyro- und Prügelphobie folgen Großkonferenzen zwischen Fan- und Sicherheitsbeauftragten, Vertretern der Fanprojekte, Polizeibeamten beider Städte, Ordnungsdienst, Bundespolizei, Landespolizei, der Ordnungsdienst der Stadt Münster, Feuerwehr... (was für eine Aufzählung!)
Auf Ultra-Fanbrief folgt Willkommensgruß der Polizei Münster.
Dazu jede Menge Kriegsrhetorik, selbst in Statistiken...
"Bei 16 Aufeinandertreffen konnten sich die Preußen erst dreimal über einen Sieg freuen, fünfmal trennten sich die Mannschaften unentschieden und achtmal ließ die Macht aus dem Teutoburger Wald in Münster nur Schutt und Trümmer zurück."
(Quelle: dasWettangebot)
… oder in Ratschlägen zum richtigen Umgang mit den eigenen Fanartikeln:
„Generell gilt: Eure Utensilien sind Bielefelder Utensilien und gehören nicht in des Feindes Hand.“
Der „Feind“ darf meinen Schal sehen, nur spüren, darf er ihn nicht! Jawohl!
Ist es bei aller Vorfreude nicht angebracht die Situation um eine Portion Dramatik zu entschlacken und sich vielleicht am Samstag ausschließlich die folgende Marschroute der Lokal Crew zu Herzen zu nehmen ?
"Es gilt die Jungs nach vorn zu peitschen. Beim für uns alle wichtigsten Spiel muss auch der beste Support her. Das bedeutet die Betonung jeder Menge Antipathien für die Gegenseite, wir wollen aber unbedingt unser Team siegen sehen und sollten die Unterstützung nicht vernachlässigen!"
Die Betonung von Antipathie, wird in meinem Fall auch eine Betonung bleiben und ich hoffe, dass viele der Anwesenden im Stadion das genauso handhaben werden. Aus meiner Sicht durfte Arminia sich lange Zeit und in jeder Lage besonders seiner Fans rühmen. Wenig Gewalt, viel kreativer Support! Lokal Crew und Co haben einiges für die Stimmung im Stadion sowie für das Bielefelder Fan-Image getan und ich bin mir sicher, dass man sich das am Samstag nicht nehmen lassen wird, zumal viele – darunter auch ich – den Ursprung der Rivalität allenfalls aus Erzählungen kennen.
Rivalitäten entstehen ja eh oft dann, wenn sich zwei Vereine besonders ähneln und nach Alleinstellungsmerkmalen suchen. Davon kann zwischen Prxn und Arminia jawohl keine Rede sein. Es dürfte direkt beim Anblick des Stadions deutlich werden, wer vor wenigen Jahren Bundesliga gespielt hat und wer zur gleichen Zeit in der Oberliga herumgekrochen ist. Nach Anpfiff wird dann hoffentlich auch deutlich, dass beide Seiten den Weg, der sie zu diesem Derby geführt hat, wieder rückwärts antreten werden.
Eigentlich hat uns Münster also gar nicht zu interessieren. Wir „ziehen das Ding“ (Fabian Klos), feiern ein wenig und fahren nach Hause! Is´ja nur Fußball...
Mit der Zeitkapsel zurück in die Zukunft
Verfasst von Santon am 31. März 2011 - 18:05.Mit Freude ist zur Kenntnis zu nehmen: Es gibt Neuigkeiten von den Ermittlungen gegen Duweisstschonwer und seine Kombo.
Mit Ernüchterung ist zur Kenntnis zu nehmen: Die Neuigkeiten sind nicht wirklich neuartig. Es heisst, "es gebe Erkenntnisse, so Oberstaatsanwalt Klaus Pollmann, dass es bei
der Ausschreibung zum Bau der Osttribüne Unregelmäßigkeiten gegeben habe.(...)Wir haben den Verdacht, dass die Entscheidung schon vor der Ausschreibung feststand." (nw-news)
Die "Erkenntnisse" dürften schon seit Jahren bekannt sein und den Verdacht erhärten. Wir lesen im Arminia-Archiv:
"(..) an der Melanchthonstraße 31a wird das größte Fundament der Stadt gegossen. Begossen wird damit auch eine Zeitkapsel aus Edelstahl, die in einem symbolischen Akt während der Grundsteinlegung Ende Juni im Fundament der neuen Tribüne platziert wurde. Die Kapsel enthält eine Ausgabe des Clubmagazins HALBVIER, die jeweiligen Tagesausgaben vom „Westfalen-Blatt" und der „Neuen Westfälischen", etwas Kleingeld, ein Arminia-Trikot, eine Fananleihe, drei kleine Punkte (für sportlichen Erfolg) sowie die ersten auf der Restaurantquittung des „Milestones" verewigten Baupläne von 2004."
Wer sich da wohl auf der Milestones-Quitting verewigt haben wird, wo doch die Geselligkeit zwischen Herrn Langenscheidt und Duweisstschonwer von beiden stets gepflegt wurde?
Einsehen zu müssen, dass das Millionengrab möglicherweise zwischen Trinkspruch und Calzone vorgezeichnet wurde, dürfte ein weiterer Tiefschlag für jeden Arminen sein.
Vorausschauender Optimismus verlangt aber diese Sicht der Dinge: Für eine gründliche Beweisführung ist es unabdingbar, dass die alte Quittung wieder ausgegraben wird. Da sie im Fundament vergraben ist, ist der Abriss der Osttribüne alternativlos. Die Kosten hierfür sowie der ganze Rattenschwanz an gestundeten Schulden werden den Prozesskosten angerechnet und belasten Arminia damit in keinster Weise. Tribünenlos glücklich, kann dann ein wirklicher Restart gelingen. Mit dem "ein wenig Kleingeld" aus der Zeitkapsel als Startkapital.
Arminia: Das Groundhopper-Paradies!
Verfasst von Hippo am 14. Februar 2011 - 19:23.Tja, solange Arminia nicht gewinnt, werden wir dank Sieggarantieticket nun wohl jeden Heimspieltag die Berichte des Groundhoppers 2000 lesen dürfen. Was sich der Kerl freuen muss: Für so'n günstigen Kurs soviele Groundhopper-Punkte einsammeln. Arminia: Das Groundhopper-Paradies! Neulich noch zum Spiel gegen Hertha, heute zum gestrigen gegen Bochum.
Erwähnenswert: Hatte er vor 14 Tagen noch 5/5 Punkte für Gluvine 330mls 2.50 Euros verteilt, so lesen wir heute für
Beer 2/5 (Krombacker Pils 400mls 3.50 Euros)
Ansonsten wieder mit vielen schönen Bildern vom und rund um's Spiel.
Ein paar Punkte gab's am Sonntag doch
Verfasst von Hippo am 2. Februar 2011 - 22:49....und zwar Groundhopper-Punkte für Stephen Lang, wie wir auf Groundhopper 2000 nachlesen können. Darüber hinaus verteilte der gute Stephen auch Punkte für das Spiel und Arminia. Bei Stadium und Gluvine kommen wir nicht so schlecht wech.
Stadium 4/5Referee Mr Hartmann 2/5Gluvine 5/5 330mls 2.50 EurosEntertainment 3/5
Und völlig richtig: Der Schiri war an allem Schuld! Die Lustlosigkeit von Referee Mr Hartmann ist ja auch meiner Wenigkeit aufgefallen. Für Entertainment hätte ich allerdings lediglich einen mageren Punkt vergeben.
Erwähnenswert ist darüber hinaus sein Match Archive für den Januar 2011 (am rechten Seitenrand):

Rot Weiß Ahlen, SV Avenwedde, SpVgg Oelde: Bei Stephen können sich Arminia-Schlachtenbummler offenbar ne Menge guter Infos über die Stadien Plätze unserer zuküftigen Gegner abholen!
Übrigens - da Lutz schon nicht da war - avec ein paar hübsche Fotos vom Spiel obendruff.
„Arminia hat nach wie vor einen sehr guten Namen. Und wir haben ein tolles Stadion. Auch wenn wir es nicht bezahlen konnten - aber es ist da!“
Verfasst von Sascha am 2. Dezember 2010 - 13:48.lacht Ewald Lienen im NW-Video-Interview auf die Frage nach den Kriterien, mit denen potentielle Neuzugänge überzeugt werden können, in der derzeitigen Situation zu Arminia Bielefeld zu wechseln.
Bundesliga der Herzen - erfolgreich die ersten drei Punkte gegen den Aufstieg verloren
Verfasst von Hippo am 21. August 2010 - 23:42.Hatte man vor dem Spiel den Aufstieg noch nicht gänzlich ausgeschlossen und ein schönes Symbol dafür

vor die Handylinse gekiegt, so hatte sich das nach dem Abpfiff endgültig erledigt. Doch wieso der Jubel für die Roten?

Wohl deshalb, weil es ein unheimlich netter Fußballabend in einem netten Stadion (nicht Arena!)

bei einem netten Stadtteil- und nicht großkotzigen Wannabe-Europäischer-Spitzenverein war, wo man Würstchen und Äppler in Plastikbechern

(wenn man "Äppelwoi" bestellt, outet man sich als Nicht-Einheimischer; na ja, das tut man ja ohnehin, wenn man im Arminiablock steht) noch für Bar- statt für Plastikkartengeld in solch sympathischen Buden

bekommt. Die Tickets

erwirbt man in dieser Bude

beim Herrn rechts im roten T-Shirt, der es sich mit seiner Fluppe im Mundwinkel gemütlich eingerichtet hat und einem 11 statt 41 Euro Wechselgeld zurückgibt, aber das, auf den Fehler aufmerksam gemacht und obwohl den großen Schein schon längst in die Kasse geschmissen habend, ganz gelassen korrigiert und viel Spaß wünscht.
Schön. So kann man sagen, daß man mal im Volksbankstadion war
und freut sich, wenn man dort in der kommenden Saison wieder vorbeischauen darf.
Deshalb also der Jubel: Wir haben erfolgreich die ersten drei Punkte gegen den Aufstieg verloren. Zwote Liga: Die Bundesliga der Herzen - wie es auch Johnny mal schön beschrieben hat:
(...) dass ich lieber nach Frankfurt ins Volksbank-Stadion als in die Commerzbank-Arena fahre. Lieber nach Koblenz als in das gräßliche Gladbacher Bauwerk. Lieber eine echte Bratwurst vom Rost in Oberhausen esse, als einen BigMac in Leverkusen.
Zugegeben: Ich würde mich natürlich auch über einen Aufstieg freuen - aber weniger wegen der Vereine, die einen oben erwarten als vielmehr, weil Arminia nach Ansicht jener Vereine und anderer Beoabachterinnen und Beobachter da oben nix verloren hat und sie sich über uns ärgern würden.
Die Punkte gegen den Abstieg holen wir dann auf der Alm.
Lars, mit dem ich dort war, hat es übrigens beruflich aus Ostwestfalen über den Umweg Berlin vor einigen Monaten nach Frankfurt verschlagen, was ihm sehr gelegen kommt - ist er doch aufgrund eines erzieherischen Missgeschicks seines Vaters Eintracht-Frankfurt-Fan geworden. Doch, so sagte er nach dem Spiel, er wolle nun wohl auch häufiger mal beim FSV vorbeischauen.
Als guter Gast gehört es sich selbstverständlich nicht nur, dem Jubiläum feiernden Verein drei Punkte mitzubringen, sondern auch, Land, Leute und deren Kultur (noch mehr Äppelwoi; im Pempel; grüne Soße) etwas näher kennenzulernen

(konnte ein paar Vorurteile gegen Frankfrut abbauen; voll ok da, zumindest dort, wo wir waren bzw. Lars lebt) und am nächsten Tag das Eintracht-Spiel in einer Eintracht-Kneipe (erinnerte mich etwas sehr an den guten, alten, gott-hab-ihn-selig Eingang 7) zu verfolgen. Auch wenn es hier im Blog etwas off-topic ist, sei schnell noch folgende Personalie exklusiv veröffentlicht:

(hing dort übrigens bereits vor der Niederlage gegen Hannover).
Und um etwas off-topic zu bleiben: Nach einem langen Sky-Nachmittag heute und gestern Abend und der 600sten Frage der Sorte "Was sagt dieser Spielverlauf über Ihre Mannschaft aus, Herr Stanislawski?" hatte ich bereits nach Spieltag 1 die Schnauze voll von Bundesligafußballballübertragung.
„Ich wünsche mir, wie die meisten PrxXxxn-Fans, Arminia Bielefeld. Und in der zweiten Runde dann Bayern München.“
Verfasst von Sascha am 5. Juni 2010 - 9:06.wünscht sich PrxXn MxXtxr Klubchef Marco de Angelis, Verzeihung, Dr. Marco de Angelis, anlässlich der samstäglichen DFB-Pokal-Auslosung.
Ein frommer und nur allzu verständlicher Wunsch, der uns dort aus der Gegend um Telgte entgegengebracht wird. Nach Jahrzehnten in den Niederungen des Amateurfussballs sehnen sich die Menschen dort verständlicherweise zumindest mal nach einer Stipvisite vom richtigen Fussball. Warum sie sich im Anschluss an unser Gastspiel auch noch die Bayern wünschen, kann ich in diesem Zusammenhang zwar gerade nicht erkennen, aber zumindest zeigt das Verlangen aus Warendorf-West, um wieviel ärmer die ganze Region wäre, hätte könnte wäre das mit der Lizenz nicht geklappt. Arminia, gleichermaßen Motor und Herzstück, Identitätsstifter und Projektionsfläche für ganz Westfalen. Und Ostfalen. Und in etwa 5 Jahren für ganz Üüüropa.
"Und was ist, wenn Arminia absteigen sollte?"...
Verfasst von Hippo am 4. Mai 2010 - 13:47....wurde damals, im März 2006, bei der Stadionpräsentation im Rahmen eines Mitglieder- und Fan-Abends von besorgten Fans im Auditorium gefragt. Ob das denn nicht alles etwas teuer sei. Auch Sascha sprach im verlinkten Beitrag von einem
"Horrorszenario" einer Geister-Alm z.B. im Falle eines Abstiegs, bei dem die beiden Sitzplatzgeraden menschenleer sind
Nein, das sei alles kein Problem, wurde vom Regime Kentsch & Co KG aA mit einer Mischung aus Ignoranz und Arroganz entgegnet. Als Beleg sei auf meinen ergänzenden Kommentar verwiesen:
Nicht zu vergessen auch die Antwort von Kentsch auf die Frage, was denn sei, wenn abgestiegen werde: Dies sei überhaupt kein Problem, dann hätten wir in der zweiten Liga das tollste Stadion aller Vereine. Somit seien optimale Bedingungen für einen sofortigen Wiederaufstieg geschaffen.
Heute lesen wir auf nw-news.de:
"Im Ergebnis muss festgestellt werden, dass kaufmännisch die Refinanzierung ausschließlich auf Basis eines mittelfristigen Erstliga-Verbleibs kalkuliert wurde", schreiben die Prüfer in ihrem Bericht. Der Verein habe nicht bedacht, dass er auch absteigen könne. [nw-news.de]
und fragen uns, warum die Frage in der Überschrift damals nur von besorgten Fans und Mitgliedern gestellt wurde, nicht aber von besorgten Aufsichtsräten.
Die Antwort muss irgendwas mit den Vereins-Strukturen zu tun haben. Bin leider zu blöd, um zu verstehen, was genau. Aber diese Vereins-Strukturen werden morgen ja glücklicherweise geändert, dann kann sowas nie wieder passieren.
Lokalrivalen-Des-Manchester-Besiegers-Besieger
Verfasst von Hippo am 8. April 2010 - 13:09.Über die Traumpunktzahl dürfen sich nach dem Spiel gegen FSV Frankfurt vier Arminiatipper freuen: Albrecht Thiel, Fetzordie, Christopher sowie Lotti, aber nur Christopher tippte mit Fort immerhin einen der beiden Torschützen richtig und darf sich damit glücklicher Tagessieger nennen. Gratulation!
Richtig gelesen: Albrecht Thiel wiedereinmal mit Traumpunktzahl. Demnach müsste er seine Tabellenführung, für die er ja so um Anerkennung flehte
Na, nu sagt doch mal was Anerkennendes! Früher spielten wir Tipp-Kick - mit dem Kicken ist es im Moment nicht so doll, aber wenigstens Tipp geht.
(die ich ihm doch im Rahmen der letzten Auswertung zukommen ließ) verteidigt haben. Doch denkste: Denn das Regelwerk des Arminiatippspiels ist kein vom gesunden Menschenverstand erdachtes! Und so hat Arminiamaxi93 der nach dem letzten Spieltag noch gar nicht in der 'wahren Rückrundentabelle' auftauchte, nun aber dank exakt 75% getippter Spiele doch wieder - und das (obwohl nur mit drei Punkten gegen Frankfurt bedacht) mit einer höheren Durchschnittspunktzahl als Albrecht. D.h., um es kurz zu machen: Er ist Tabellenführer. Gratulation!
Im Gegensatz zur 'richtigen' Saison bleibt es als spannend: Wenn Arminiamaxi93 nicht tippt, fliegt er wieder raus aus der 'wahren Rückrundentabelle', weil er unter die 75%-Grenze rutscht. Und seine Verfolger haben auch noch alle Chancen.
Arminiamaxi93 hat seinen Tipp dennoch noch nicht abgegeben. Womöglich überlegt er sich noch, wie er tippen soll. Auch Christophers Tipp ist noch nicht eingegangen. Das wäre ja ein willkommener Anlass, Albrecht Thiel die Anerkennung zukommen zu lassen, die er sich wünscht. Doch auch er hat noch nicht getippt.
Immerhin hab ich mich so daran erinnert, daß es ja auch noch eine Gesamttabelle gibt! Und die gewinnt ja an Bedeutung, da wir uns auf das Ende der Gesamtsaison zubewegen. Und diese führt - täterätäääää - Hoki an, der somit zum Experten erklärt sein... äh: erklärt sein könnte. Denn auch er hat seinen Tipp noch nicht abgegeben. Dennoch Gratulation! Übrigens ist Arminiamaxi93 auch dort auf einem beachtlichen zwoten Platz. Er könnte also mit etwas Glück 75 Euro für den Arminiashop abstauben.
Tja, was machen wir denn jetzt: Alle Nachrichtenmagazine, Zeitungen, Fernsehsendungen und was-weiß-ich haben immer Experten, die sie zitieren. Also brauchen auch wir einen für den 30. Spieltag gegen die 60iger. Und ich erkläre hiermit kraft meines Amtes den optimistischsten Arminiatipper dazu: Almbub tippt auf 7:0 für unsere Jungs (Durchschnitt 1.06 : 2.25):
7x Janjic udn die Fans pfeifen imemr noch...
Allein: Ihr seids zwar für die Stimmung verantwortlich, aber in der Allianz-Arena sitzt man so hoch, daß das Pfeifen unten auf dem Spielfeld nicht ankommt:
Sandra hatte gut lachen: Sie konnte damals beim Spiel gegen - hach, das waren noch Zeiten - Bayern aus ihrer Vogelperspektive nicht gut erkennen, was sich unten auf dem Spielfeld abspielte.
So, ich leg mich wieder hin.





