Stadionhits

Sorry SCP!

Vor ein paar Wochen ist Holstein Kiel eine der zum Glück immer noch machbaren Pokalsensationen gegen den FSV Mainz 05 gelungen. Während Thomas Tuchel sich überraschenderweise  kleinlaut gab und den Kielern eingestand verdient gewonnen zu haben, waren diese längst im Siegestaumel. Blöd nur, dass zeitgleich die Pokalauslosung in der ARD inklusive Live-Schaltung stattfand. Nachdem den Kielern ein Heimspiel gegen den amtierenden deutschen Meister zugelost wurde, kannte die Euphorie verständlicherweise keine Grenzen mehr.  Die Kieler Kicker wähnten sich unbeobachtet als sie den in Amateurklassen wohlbekannten Gassenhauer „Heidi heidi heidi hoo – BVB Huren*****“ im eigenen Vereinsheim schmetterten. Das ist zugegebenermaßen nicht besonders originell, aber eben auch nicht so gemeint wie gesungen.
Das Ganze rief ob der fortgeschrittenen Uhrzeit unter der Woche noch einmal nicht den Jugendschutz auf den Plan, einzig der DFB blieb wachsam und brummte den Norddeutschen eine für Amateurvereine saftige Geldstrafe von 12.000 € auf, mit der Holstein im Ranking „Kosten pro Sendeminute“ sicherlich in Jauch-Regionen vorstieß.
Damit nicht genug der Strafe: Womöglich aus Angst vor Ausschreitungen während des hochbrisanten, ewigen Duells mit dem BVB wurden die Störche mit Dortmund-Fahnen vor eine Kamera gezerrt, um sich bei den Borussen zu entschuldigen. Das Ergebnis veranlasst zum Fremdschämen.

Da sitzen sie wie brave Schuljungen vor der ersten Theateraufführung, gezeichnet von Nervösität: Sitzt mein Text?
Unsicherheiten sind zu erkennen, aber die Botschaft kommt glaubhaft rüber. Nicht zuletzt weil das gemeinsam eingesprochene „Sorry BVB“ jedes Mütterchen am Herzen packen dürfte.

Was das jetzt mit Arminia zu tun hat? Zunächst gar nichts, aber wenn ich nun einen kleinen Seitenhieb gegen unsere Freunde aus Münster wage, in dem ich auf die aktuelle Tabellenkonstellation verweise, möchte ich das nicht als Kampfansage verstanden wissen.

Vielmehr soll es das sein, was der Kieler Minnegesang auch sein sollte: ein aus purer Freude entstandenes Späßchen, was zum Sport dazugehört. Wer das nicht versteht, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

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„Ich glaub ich geh auch ma´wieder nachhe Arminia hin. Soll ja zuletzt gar nich schlimm gewesen sein.“

Ein gebürtiger Bielefelder, dessen Vereinsliebe den kurzen Weg zur Alm leider dennoch nie gefunden hat, mit einem für ostwestfälische Verhältnisse geradezu rührendem Lob.

Nach drei Heimsiegen am Stück inklusive Powerplay à la Krämer ist dieses Lob durchaus angebracht. In zwei Wochen darf daher das Derby gegen Osnabrück auch gut besucht werden. In den weiten Sphären des Internets wurde bereits zur „Ausverkauft gegen Osnabrück“-Aktion aufgerufen, die ja in vergleichbarer Form schon gegen Oberhausen vor anderthalb Jahren bestens funktionierte...

Ebenfalls gelesen habe ich, dass sich der DSC mit einem Zuschauerschnitt von 9.000 in den Winter verabschieden würde, wenn 21.522 Zuschauer gegen den VfL kämen. Wird wohl nicht gelingen, aber alles unter 15.000 Zahlende wäre dennoch enttäuschend.

Last but not least ein weiteres Fundstück. Die Deutsche Welle, die bekanntlich weltweit schwappt, hat sich der glorreichen Arminia und ihrem Niedergang gewidmet. Auch wenn der „Betroffene“ (also das wir von uns in Arminia) nicht viel neues erfährt: ein netter Beitrag, der den Arminen-Fan als most suffering supporter auszeichnet!

Besonders markant ist ein wohl langlebiges Zitat von Christian Venghaus:

"Die Beziehung zu meinem Verein ist so, wie mit einem Partner, der einen immer wieder betrügt"

 

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Highlife Arminia

 

Eric

Ich habe nie daran gezweifelt, dass der "Opa" in unseren Reihen noch einen ganzen Haufen Buden machen wird. Diese beiden Tore in Jena haben zwar nichts mehr gebracht, aber plötzlich eine neue Qualität im Sturm offenbart.

Und was entdecke ich, als ich abends zu einem Konzert in einem Plattenladen stehe? Genau diese Platte (die man sich hier anhören kann)!!! EIN ZEICHEN!!!

Ich beantrage hiermit, jedes auf der Alm von Eric erzielte Tor mit diesem Song zu belohnen. Übrigens: Sowohl der Musiker als auch der Fußballer sind Ghanaer. Verwandt sind sie wohl nicht. Unser Eric trägt ein ´g´ am Ende.

Viel Spaß beim Tanzen wünscht
Johnny

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Sagt allen "Prügelt euch nicht"....

Ungewöhnliche Woche, findet ihr nicht?

Auf Glasflaschenverbot in ganzen Landstrichen folgen Ankündigungen großer Ausweichmanöver per Kleinbulli und Bier-Hänger.

Auf Pyro- und Prügelphobie folgen Großkonferenzen zwischen Fan- und Sicherheitsbeauftragten, Vertretern der Fanprojekte, Polizeibeamten beider Städte, Ordnungsdienst, Bundespolizei, Landespolizei, der Ordnungsdienst der Stadt Münster, Feuerwehr... (was für eine Aufzählung!)

Auf Ultra-Fanbrief folgt Willkommensgruß der Polizei Münster.

Dazu jede Menge Kriegsrhetorik, selbst in Statistiken...

"Bei 16 Aufeinandertreffen konnten sich die Preußen erst dreimal über einen Sieg freuen, fünfmal trennten sich die Mannschaften unentschieden und achtmal ließ die Macht aus dem Teutoburger Wald in Münster nur Schutt und Trümmer zurück."

(Quelle: dasWettangebot)

… oder in Ratschlägen zum richtigen Umgang mit den eigenen Fanartikeln:

„Generell gilt: Eure Utensilien sind Bielefelder Utensilien und gehören nicht in des Feindes Hand.“

 

Der „Feind“ darf meinen Schal sehen, nur spüren, darf er ihn nicht! Jawohl!

Ist es bei aller Vorfreude nicht angebracht die Situation um eine Portion Dramatik zu entschlacken und sich vielleicht am Samstag ausschließlich die folgende Marschroute der Lokal Crew zu Herzen zu nehmen ?

 

"Es gilt die Jungs nach vorn zu peitschen. Beim für uns alle wichtigsten Spiel muss auch der beste Support her. Das bedeutet die Betonung jeder Menge Antipathien für die Gegenseite, wir wollen aber unbedingt unser Team siegen sehen und sollten die Unterstützung nicht vernachlässigen!"

 

Die Betonung von Antipathie, wird in meinem Fall auch eine Betonung bleiben und ich hoffe, dass viele der Anwesenden im Stadion das genauso handhaben werden. Aus meiner Sicht durfte Arminia sich lange Zeit und in jeder Lage besonders seiner Fans rühmen. Wenig Gewalt, viel kreativer Support! Lokal Crew und Co haben einiges für die Stimmung im Stadion sowie für das Bielefelder Fan-Image getan und ich bin mir sicher, dass man sich das am Samstag nicht nehmen lassen wird, zumal viele – darunter auch ich – den Ursprung der Rivalität allenfalls aus Erzählungen kennen.

Rivalitäten entstehen ja eh oft dann, wenn sich zwei Vereine besonders ähneln und nach Alleinstellungsmerkmalen suchen. Davon kann zwischen Prxn und Arminia jawohl keine Rede sein. Es dürfte direkt beim Anblick des Stadions deutlich werden, wer vor wenigen Jahren Bundesliga gespielt hat und wer zur gleichen Zeit in der Oberliga herumgekrochen ist. Nach Anpfiff wird dann hoffentlich auch deutlich, dass beide Seiten den Weg, der sie zu diesem Derby geführt hat, wieder rückwärts antreten werden.

Eigentlich hat uns Münster also gar nicht zu interessieren. Wir „ziehen das Ding“ (Fabian Klos), feiern ein wenig und fahren nach Hause! Is´ja nur Fußball...

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Es wird wieder gerockt, Jungs!

Ohje! Von 12 möglichen Punkten haben wir 10 geholt. Aus nervöser Magerkost wurde mit zunehmender Spieldauer gegen Oberhausen demonstrative Überlegenheit, die im Anschluss mit dem vollen Repertoire gemeinsamer Jubelarien zwischen Fans und Mannschaft gekrönt wurde. Die Welle, eingehaktes „Crowd-Hüpfen“, Spruchbandparty und schließlich auch noch eine Humba, intonisiert vom letzten Arminen, an dessen Namen sich alle Zuschauer noch erinnern können: Markus Schuler.

Wie dieser jenes tat, bleibt zugunsten seines Geldbeutels mal unerwähnt.

Im Stile eines antizyklischen Nörglers à la Matthias Sammer, der das als großer Mahner besonders nach Siegen perfektionierte, möchte ich in Stunden der Heiterkeit und Vorfreude auf Prxn darauf aufmerksam machen, dass immer noch 10 Punkte auf einen Aufstiegsplatz aufzuholen sind. Späßchen, aber wer hat den Rückstand auf einen Aufstiegsplatz noch nicht runtergerechnet und „in Liga Drei ist alles möglich“ in sich hineingemurmelt?

Ein Tipp zum Zeitvertreib bis nächsten Samstag: Alexander Geilhaupt, einst als Verwaltungsratsvorsitzender und Rückrundenrocker bekannt geworden, schreibt ein Buch. Wissen viele ja gar nicht!

Vorabveröffentlichungen von "Willkommen im Club" soll es auf seiner Homepage geben. So zum Beispiel das erste Kapitel: „Überraschungssieg“.

Es beschreibt den heldenhaften Aufstieg eines einfachen Unternehmers, der es in tranceartigem Zustand mit Umweg über den Raucherbalkon hinein in den biederen Saal der Stadthalle geschafft hat und dort vom anwesenden, johlenden Pöbel in Arminias Vorzeigegremium „Verwaltungsrat“ gewählt wurde. Intime Details aus der Gefühlswelt des Autors („Meine Stimme ist sicher und dynamisch, so wie geübt.“) und die Schilderungen seines augenscheinlich bannenden rednerischen Erfolges („Ich erhalte als einziger Beifall“) lassen den Leser in Ehrfurcht zurück.

Für Herrn Geilhaupt, dessen Name selbstredend Programm ist (s. Homepage), zählt nur der Erfolg. Er sollte ihn an diesem Abend bekommen, Arminia in den Jahren danach nicht.

Diejenigen unter uns, die daran zweifeln, dass Arminia noch genügend Strahlkraft besitzt, werden dank der Lektüre gerne zur Kenntnis nehmen, was dieser Verein für das Selbstwertgefühl einiger Herren noch ausrichten kann.

Denjenigen, die darauf hoffen, dass Arminia demnächst in Bestseller-Listen zu finden ist, ist diese Hoffnung schnellstens auszutreiben. Beruhigenderweise befindet sich Herr Geilhaupt selbst nicht unter ihnen.

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Die Kickers - nicht Irgendwer!

Zum morgigen Auswärtsspiel der Blauen eine klitzekleine persönliche Anekdote, von der ich eigentlich gehofft hatte, dass sie mit Arminia Bielefeld nie in Berührung kommt:

Wollte man vor wenigen Jahren in der Sportschau den Erstligisten Arminia sehen, musste man – sofern der Gegner nicht Bayern München hieß - in der Vorahnung, dass es die erste oder spätestens zweite Zusammenfassung sein wird, sehr zeitig vor dem TV sitzen. Dabei konnte es vorkommen, dass man sogar das ein oder andere Drittligaspiel zu Gesicht bekam, welches mit hoch gesetzter Nase und sichtbar zur Schau getragenem Desinteresse verfolgt wurde.

So geschehen bei einem Spiel unseres morgigen Gegners. Ein sichtlich erschöpfter Coach mit grau melierter Verzweiflungswuselfrisur versuchte die Niederlage gegen die Kickers zu begründen und beendete seine Ausführungen mit einem offensichtlichen Totschlagargument für Drittligaexperten:

„Am Ende muss man auch sagen: Wir haben hier nicht gegen Irgendwen gespielt. Wir haben gegen Kickers Offenbach gespielt.“

 

Einem Arminia-Fan anno 2008, der in Vorfreude auf Bundesligaberichte seines Teams und anderen erlesenen Mannschaften wie eben den Bayern oder dem HSV unruhig vor dem Bildschirm saß, konnte diese Aussage nur ein großes, arrogantes Lachen entlocken.

Bis heute ist mir dieser Satz in Erinnerung geblieben. Man spielt nicht gegen Irgendwen, wenn man gegen Kickers Offenbach spielt. Was „damals“ lustig war, klingt heute bedrohlich.

Die immer wieder großen Töne des Interims(?)-Trainers Krämer (nicht Uhlig!) und die Versprechen der Spieler den Bock umstoßen zu wollen, ziehen schon längst nicht mehr. Es gibt nichts, was im Hinblick auf dieses Spiel positiv stimmt. So wurde dann auch ein geplanter Sonderzug nach Offenbach gestrichen, stattdessen werden Bulli-Touren angeboten.

Weiterhin bleibt auch die Frage offen, ob es nicht viel mehr Sinn machen würde Arminia endlich sportlich so zu stärken, dass am Ende keine Nachfinanzierungen mehr nötig sind.

Lieber in Beine als in schwarze Löcher investieren, oder? Inklusive der beiden Derbys wäre dann ein Zuschauerschnitt von 9.200 sicherlich zu erreichen.

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"Es erfordert Mut und Leidensfähigkeit, Arminia-Fan zu sein und Woche für Woche auf den Deckel zu kriegen."

Blog5 hat ja vor Kurzem bereits angeschnitten, dass die Arminia-Fangemeinde (um den derzeit hoch im Kurs stehen Begriff der "Arminia-Familie" nicht bemühen zu müssen) stolz darauf sein darf, dass mit Casper ein aktuell sehr erfolgreicher Musiker außerhalb OWLs die Arminia-Fahne auch in Liga 3 hochhält.

Mal ist zu lesen er würde für eine Dauerkarte die Arminia-Hymne vor der Südtribüne trällern, dann bezeichnet er Bielefeld als "Herzheimat" oder gar als "Manchester Deutschlands", was ich mir fußballerisch derzeit sehr wünschen würde. Dabei wäre mir nahezu egal, ob nun der VfB Fichte Manchester City gibt und wir dann ManUnited mimen oder umgekehrt.

Dass es fernab aller Träume auch in der Realität Spaß machen kann Arminia-Fan zu sein, bringt Casper (Benjamin Griffey) in einem 11Freunde-Interview für einen Laien, wie er sich selbst bezeichnet, erstaunlich präzise auf den Punkt.

"Wenn die Leute vor der Sportschau sitzen und als nächstes Spiel wird Bielefeld angekündigt, stöhnen alle kollektiv und schalten weg. Als Fan kann man das und den Verein nur ertragen, wenn man den coolen Bielefelder Galgenhumor kultiviert. Sobald Arminia in Führung geht, dreht sich die Mehrheit der Fans zum Nachbar und sagt: Wetten, das Ding verlieren wir noch ... Ich liebe das."

Gefrustet vom Tribünenumbau glänzte Casper auf der Alm lange Zeit mit Abwesenheit. Im Nachhinein scheint sich auch hier ein verstecktes Expertenwissen erkennen zu geben. Mittlerweile ist er wieder auf der Alm gesichtet worden und auch am DSC scheint das nicht vorbeigegangen zu sein:

"Vorhin hat sich Arminia Bielefeld bei meinem Manager gemeldet. Die wollen mit mir reden. Hoffentlich werben sie mich an."

Klingt nach erstklassigem Rahmenprogramm vor drittklassiger Fußballkost.. aber während des Spiels kann dann jeder wieder das tun, was die letzten Jahre im Stadion am meisten Spaß gemacht hat: den Bielefelder Galgenhumor kultivieren.

(Alle Zitate sind dem wunderbaren 11Freunde-Interview entnommen, welches sich lohnt in voller Länge gelesen zu werden)
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Die Promikurve: Ambitioniert, talentiert und dauerverliebt

Philipp Petzschner hat Wimbledon gewonnen, Casper stürmt mit „XOXO“ die deutschen Album-Charts und Marco Huck ist WBO-Weltmeister im Halbschwergewicht. Die Sehnsucht eines jeden Arminen, dass der DSC endlich einmal dort landen möge, wo ein jeder Armine ihn insgeheim eh schon längst verortet – nämlich ganz weit oben – wird also von so manchem Fan schon vorgelebt. Zeit nachzuziehen, denkt sich wohl auch Quasi-Präsident Uli Stein und lässt sich mit anspruchsvollen Worten zitieren: „Der Klub soll in fünf Jahren wieder erstklassig sein.“

Auf dem Weg dahin kann sich Arminia der Unterstützung seiner prominenten Fans sicher sein. Exil-Armine Casper trägt sein Schicksal in Berlin mit Fassung („Ich stehe zu Arminia, ich muss den Verein hier oft genug verteidigen.“) und würde für eine Ehren-Dauerkarte auch die Vereinshymne im Mittelkreis singen; Petzschners Sportstudio-Bekenntnis haben wir bereits gewürdigt; und Huck?

Der „Käpt´n“ haut richtig auf die Pauke und setzt den Treuebekundungen die Krone auf. Er heiratet seine große Liebe in zwei Wochen und hat vor seinem WM-Kampf am Samstag nur eine Sorge:

„A(r)min(i)a hat zwar Angst, dass ich mit einem blauen Auge zur Hochzeit komme, aber das wird nicht passieren.“

 

(Zitat aus NW Sport, 14.07.; bei "Amina" dürfte es sich um einen Tippfehler handeln)
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"Ihr fahrt nach Bielefeld, ihr fahrt nach Bielefeld, ihr fahrt, ihr fahrt - ihr fahrt nach Bielefeld!"

Fangesänge der Dynamo Dresden-Fans während des Siegs im Relegationsduell beim VfL Osnabrück.

Johnny, bitte übernehmen Sie!

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Eilove Arminia!

Ein Bekenntnis, das nicht nur des Namens wegen keinen überrascht. Der gute Dennis hat schließlich bis gestern 15 Jahre lang für Arminia das Tor gehütet und mit dem Beitritt in den Fanclub „Boys Bielefeld“ seine Vereinsliebe zementiert.

Das alles gepaart mit dem nun irgendwie zwangsläufigen Abschied vom DSC war auch für den großartigen blog5-Partner 11Freunde Anlass genug dem Ganzen ein empfehlenswertes Interview zu widmen. Zu lesen ist darin nicht nur ein Liebesweis, sondern auch ein Seitenhieb in Richtung Neueinkäufe.

„Es ist schade, dass manche Fußballer den Verein nur als Arbeitgeber oder Sprungbrett sehen. Ich hatte allerdings auch das Glück, bei dem Verein zu spielen, den ich mit Leib und Seele liebe.“

Eindrucksvolle Belege dafür, dass Dennis Eilhoff bei weitem nicht der einzige Ostwestfale ist, der zum DSC steht, konnten am Sonntag gesammelt werden. Arminias Fans kamen dem in der Fanhymne für sich beanspruchten Titel der „besten Fans der Welt“ tatsächlich sehr nahe. Während woanders das Stadioninventar zerdeppert wird, wählt der Armine mit einer sehr sehr beeindruckenden Choreographie, kreativem Liedgut, LaOla-Welle und einer Menge Stolz auf seinen Verein, der in den letzten Jahren bis ins Mark durchgeschüttelt wurde, den aufrechten Gang nach unten. In der Stunde des Erfolgs ist jede Fanschar in der Lage Gänsehaut-Stimmung zu erzeugen, aber wer in bittersten Zeiten noch in der Lage ist mit so viel Hingabe ein Fußballfest zu inszenieren, verdient mehr als das allgegenwärtige Attribut „Kult“ zu sein.

Wie groß dabei die „Liebe“ sein kann, die Arminia verdient, hat jeder für sich selbst zu entscheiden. Das gestrige Lebenszeichen kann dabei aber doch eigentlich niemanden kalt lassen...

Das alles steht – für immer.

 

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