Google+

Stadionhits

Das Beste, Traditionellste, Stärkste, Unbesiegbarste, Geilste überhaupt!

Vereins- und Fanhymnen sollen in etwa so identifikationsstiftend sein wie die Vereinsfarben oder das Vereinslogo. Nur unterscheiden sie sich von diesen beiden dadurch, daß sie das in einem Text rüberbringen müssen. Meist beschwören sie in ziemlich hohlen Phrasen die vermeintlichen Tugenden des Fußballs, die sich selbstversäumlich im besungenen Club manifestieren. Ein schönes Beispiel liefert unser Gegner von morgen, der SV Sandhausen. Befassen wir uns mal näher mit dem „SVS Lied“:

Das beste hier in dem Revier
[Irgendwo hinter der Autobahnraststätte]
Ist Sandhausen, und das sind Wir
[Hallo, Ihr!]
Der SVS im ganzen Land
[Definiere „ganzes Land“]
In jedem Stadion wohl bekannt
[Definiere „jedes“]

Unsere Farben sind SchwarzWeiß
[Da fehlt eine]
Darauf sind wir alle heiß
[Definiere „Alle“]
Es sind die Farben der Nation
[Waren sie in Württemberg noch nie]
Sie sind bei uns schon Tradition
[„Tradition“ mußte rein, daher wahrscheinlich auch „Nation“ in der Vorzeile]

Bei den Amateuren war’n wir schon Deutscher Meister
[Glückwunsch. Wie auch dem SC Jülich 1910 und Bremen II. Die war’n auch schon bei den Amateuren Deutscher Meister]
Und fast jedes Jahr ganz vorne mit dabei
[Definiere „jedes Jahr“, definiere „fast“]
Heut‘ beschwören wir am Hardtwald alle Geister
[Rübezahl! Casper!! Slimer!!! *beschwörbeschwör*]
Denn mit Platz 1 ist der Weg nach oben frei
[Definiere „MSV Duisburg“]

Jede Mannschaft ist am Hardtwald stets Willkommen
[Dankeschön! Nette Autobahnraststätte!]
Alle Gegner immer wieder gern gesehn
[Immer wieder...gibt es einen Willkommenstee?]
Doch die Punkte werden von uns eingenommen
[Reim Dich!]
Bevor sie wieder nach Hause gehen
[Reim Dich immer noch!]

Die Kameradschaft ist hier unsre große Stärke
[Das mußte rein, oder?]
Weil wir alle uns besonders gut verstehn
[ebenso wie das]
Mit vereinten Kräften gehen wir hier zu Werke
[hat was von Tauziehen, die Strophe]
Den Erfolg kann man bei allen Spielen sehn
[bei allen]

Vor jeder Runde stellen wir jetzt schon die Weichen
[Erinnert an eine Märklin Eisenbahn. Weichen stellen, immer in die Runde]
Dann werden alle Karten wieder neu gemischt
[Texas Hold’em]
Wir wollen immer das gesteckte Ziel erreichen
[auch, wenn die neu gemischten Karten mies sind, gell?]
Der erste Platz- Was anderes zählt am Hardtwald nicht
[Realität an Vereinslied...bitte melden...]

Wir sind Tradition. Wir alle gemeinsam. Wir sind eine Macht. Das beste, was Mittelerde zu bieten hat. Egal, ob Du der SVS, der BVB, der FCB, der TVB, Buntekuh Lübeck oder der XYZ bist. Und auch wir sollten nicht allzu laut lästern – „Die besten Fans der Welt“ ist auch kein Literaturnobelpreis. Das „Lied der Arminen“ von 1920 ist meiner Meinung nach bis heute der treffendste Song für unseren DSC. Und: Nein, ich finde den SV Sandhausen NICHT scheiße ;) !

Das Lied zum Hören: http://www.svs1916.de/svs-lied.html

Aus der Kategorie:

Arminia 3.0: Die Auswärtsdauerkarte!

Lange haben es sich die schwarz-weiß-blauen Fans gewünscht - ab sofort bietet auch Arminia die pfiffige Auswärtsdauerkarte an.

Die Registrierung garantiert eine Eintrittskarte für jedes Auswärtsspiel der Zweitligasaison 2013/2014 - und bietet den "Allesfahrern" so die vorbildliche Möglichkeit, den immer noch üblichen Rangeleien um Karten (insbes. bei den besonders beliebten Fahrten mit geringem Gästekontingent, aber sehr große Nachfrage) endgültig aus dem Weg zu gehen.

Thomas Brinkmeier von der DSC-Fanbetreuung freut sich sehr, die Fan-Anregung endlich umsetzen zu können - Benjamin Müller, Vorsitzender des AFC Dachverbands, strahlt ebenfalls:

„Es freut uns sehr, dass es in enger Zusammenarbeit mit der Fanbetreuung und dem Ticketing des DSC Arminia Bielefeld gelungen ist, die Möglichkeit einer Auswärtsdauerkarte zu verwirklichen.“

Die Auswärtsdauerkarte kann sowohl für Steh- (Vollzahler und ermäßigt), als auch für Sitzplätze im jeweiligen Stadion bestellt werden.

Aus der Kategorie:

Lachsalven und Juxraketen

Zum feucht-fröhlichen Jahresausklang dürfen auch bei Blog5 ein paar wirklich schlechte Wortwitz-Spielereien nicht fehlen:

 

  1. Ich geh' aufs KLOS einen abSALGERn.
  2. Wir waren so HORNIG, dass wir ungeSCHÜTZt hatten und nun stecken wir in der PATSCHE.
  3. Alles im RAHN?
  4. APPI geht's.
  5. Heute erwarte ich volles AGYEMANG!
  6. Reisst Euch gefälligst am RIEMER!
  7. Mit "Ein Bett im SCHÖNFELD" holten "Die ORTEGAs" PLATINS.
  8. Aramsamsam, aramsamsam, gulli gulli gulli gulli gulli ramsamsam -  ARABI ARABI gulli gulli gulli gulli gulli ramsamsam

Das Ganze ist natürlich beliebig erweiterbar. Ich trinke jetzt ein BURMEISTER und  rutsch' dann friedlich rein. Wir hören uns im neuen Jahr!

Aus der Kategorie:

Die Nummer 1 in OWL

Um die Derby-Frotzeleien nach einem tollen Sonntag stilvoll zu vollenden:

Ich habe Uli Zwetz gestern in der Schlussphase kommentieren sehen. Und zwar mit einer Hand am Mikro und der anderen jubelnd zur Faust geballt in der Luft schwingend. Und das bestimmt nicht, weil das hier der Realität entspricht:

 

Aus der Kategorie:

Und Fußball ist gar nicht so wichtig....

Aus der Kategorie:

Siegesserie aufgeklärt - Fanclub stellt sich der Öffentlichkeit

Was veranlasst einen Radiosender dazu einen Verein als „Verein der Woche“ zu präsentieren, den es inoffiziell erst etwa zehn Monate und offiziell gar erst ein halbes Jahr lang gibt? Seine simple Eigenschaft einer von über 110 Fanclubs von Arminia Bielefeld zu sein, dürfte nicht das ausschlaggebende Fundstück auf der Suche nach Errungenschaften gewesen sein.

Gut, schaut man sich den Vorgänger-Verein der Woche an, so ahnt man bereits, dass die Kriterien nicht allzu hoch gesteckt wurden: Der „Still- und Fläschchentreff“ im Klinikum Herford klärt „Breifragen“ und erörtert warum die Kleinen wann weinen.

Der Trumpf des Fanclubs „Die Blaublüter“  ist eher spiritueller Natur. Die Blaublüter halten sich – wohl exklusiv – dafür verantwortlich Arminias Niederlagen-Misere zu Beginn der letzten Saison beendet zu haben. Nach inoffizieller Gründung hagelte es Punkte. Allein diese Einbildung war runde anderthalb Minuten Sendezeit auf Radio Herford wert.

Wer jetzt „Blaublüter“ gelesen hat und auf mächtige Finanzspritzen Uerentruper Großgrundbesitzer spekuliert, wird jedoch enttäuscht: Der Name hat eher wieder was mit Casper zu tun.

Sollte wider Erwarten jemand neugierig auf den Bericht geworden sein, so findet er ihn hier!

 

Anmerkung: Der Autor gibt zu Teil dieser mystischen Gruppierung zu sein, schwarzen Katzen den Rücken zuzudrehen und im Morgenkaffee sehen zu können was abends gegessen wird.
Aus der Kategorie:

Sorry SCP!

Vor ein paar Wochen ist Holstein Kiel eine der zum Glück immer noch machbaren Pokalsensationen gegen den FSV Mainz 05 gelungen. Während Thomas Tuchel sich überraschenderweise  kleinlaut gab und den Kielern eingestand verdient gewonnen zu haben, waren diese längst im Siegestaumel. Blöd nur, dass zeitgleich die Pokalauslosung in der ARD inklusive Live-Schaltung stattfand. Nachdem den Kielern ein Heimspiel gegen den amtierenden deutschen Meister zugelost wurde, kannte die Euphorie verständlicherweise keine Grenzen mehr.  Die Kieler Kicker wähnten sich unbeobachtet als sie den in Amateurklassen wohlbekannten Gassenhauer „Heidi heidi heidi hoo – BVB Huren*****“ im eigenen Vereinsheim schmetterten. Das ist zugegebenermaßen nicht besonders originell, aber eben auch nicht so gemeint wie gesungen.
Das Ganze rief ob der fortgeschrittenen Uhrzeit unter der Woche noch einmal nicht den Jugendschutz auf den Plan, einzig der DFB blieb wachsam und brummte den Norddeutschen eine für Amateurvereine saftige Geldstrafe von 12.000 € auf, mit der Holstein im Ranking „Kosten pro Sendeminute“ sicherlich in Jauch-Regionen vorstieß.
Damit nicht genug der Strafe: Womöglich aus Angst vor Ausschreitungen während des hochbrisanten, ewigen Duells mit dem BVB wurden die Störche mit Dortmund-Fahnen vor eine Kamera gezerrt, um sich bei den Borussen zu entschuldigen. Das Ergebnis veranlasst zum Fremdschämen.

Da sitzen sie wie brave Schuljungen vor der ersten Theateraufführung, gezeichnet von Nervösität: Sitzt mein Text?
Unsicherheiten sind zu erkennen, aber die Botschaft kommt glaubhaft rüber. Nicht zuletzt weil das gemeinsam eingesprochene „Sorry BVB“ jedes Mütterchen am Herzen packen dürfte.

Was das jetzt mit Arminia zu tun hat? Zunächst gar nichts, aber wenn ich nun einen kleinen Seitenhieb gegen unsere Freunde aus Münster wage, in dem ich auf die aktuelle Tabellenkonstellation verweise, möchte ich das nicht als Kampfansage verstanden wissen.

Vielmehr soll es das sein, was der Kieler Minnegesang auch sein sollte: ein aus purer Freude entstandenes Späßchen, was zum Sport dazugehört. Wer das nicht versteht, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

Aus der Kategorie:

„Ich glaub ich geh auch ma´wieder nachhe Arminia hin. Soll ja zuletzt gar nich schlimm gewesen sein.“

Ein gebürtiger Bielefelder, dessen Vereinsliebe den kurzen Weg zur Alm leider dennoch nie gefunden hat, mit einem für ostwestfälische Verhältnisse geradezu rührendem Lob.

Nach drei Heimsiegen am Stück inklusive Powerplay à la Krämer ist dieses Lob durchaus angebracht. In zwei Wochen darf daher das Derby gegen Osnabrück auch gut besucht werden. In den weiten Sphären des Internets wurde bereits zur „Ausverkauft gegen Osnabrück“-Aktion aufgerufen, die ja in vergleichbarer Form schon gegen Oberhausen vor anderthalb Jahren bestens funktionierte...

Ebenfalls gelesen habe ich, dass sich der DSC mit einem Zuschauerschnitt von 9.000 in den Winter verabschieden würde, wenn 21.522 Zuschauer gegen den VfL kämen. Wird wohl nicht gelingen, aber alles unter 15.000 Zahlende wäre dennoch enttäuschend.

Last but not least ein weiteres Fundstück. Die Deutsche Welle, die bekanntlich weltweit schwappt, hat sich der glorreichen Arminia und ihrem Niedergang gewidmet. Auch wenn der „Betroffene“ (also das wir von uns in Arminia) nicht viel neues erfährt: ein netter Beitrag, der den Arminen-Fan als most suffering supporter auszeichnet!

Besonders markant ist ein wohl langlebiges Zitat von Christian Venghaus:

"Die Beziehung zu meinem Verein ist so, wie mit einem Partner, der einen immer wieder betrügt"

 

Aus der Kategorie:

Highlife Arminia

 

Eric

Ich habe nie daran gezweifelt, dass der "Opa" in unseren Reihen noch einen ganzen Haufen Buden machen wird. Diese beiden Tore in Jena haben zwar nichts mehr gebracht, aber plötzlich eine neue Qualität im Sturm offenbart.

Und was entdecke ich, als ich abends zu einem Konzert in einem Plattenladen stehe? Genau diese Platte (die man sich hier anhören kann)!!! EIN ZEICHEN!!!

Ich beantrage hiermit, jedes auf der Alm von Eric erzielte Tor mit diesem Song zu belohnen. Übrigens: Sowohl der Musiker als auch der Fußballer sind Ghanaer. Verwandt sind sie wohl nicht. Unser Eric trägt ein ´g´ am Ende.

Viel Spaß beim Tanzen wünscht
Johnny

Aus der Kategorie:

Sagt allen "Prügelt euch nicht"....

Ungewöhnliche Woche, findet ihr nicht?

Auf Glasflaschenverbot in ganzen Landstrichen folgen Ankündigungen großer Ausweichmanöver per Kleinbulli und Bier-Hänger.

Auf Pyro- und Prügelphobie folgen Großkonferenzen zwischen Fan- und Sicherheitsbeauftragten, Vertretern der Fanprojekte, Polizeibeamten beider Städte, Ordnungsdienst, Bundespolizei, Landespolizei, der Ordnungsdienst der Stadt Münster, Feuerwehr... (was für eine Aufzählung!)

Auf Ultra-Fanbrief folgt Willkommensgruß der Polizei Münster.

Dazu jede Menge Kriegsrhetorik, selbst in Statistiken...

"Bei 16 Aufeinandertreffen konnten sich die Preußen erst dreimal über einen Sieg freuen, fünfmal trennten sich die Mannschaften unentschieden und achtmal ließ die Macht aus dem Teutoburger Wald in Münster nur Schutt und Trümmer zurück."

(Quelle: dasWettangebot)

… oder in Ratschlägen zum richtigen Umgang mit den eigenen Fanartikeln:

„Generell gilt: Eure Utensilien sind Bielefelder Utensilien und gehören nicht in des Feindes Hand.“

 

Der „Feind“ darf meinen Schal sehen, nur spüren, darf er ihn nicht! Jawohl!

Ist es bei aller Vorfreude nicht angebracht die Situation um eine Portion Dramatik zu entschlacken und sich vielleicht am Samstag ausschließlich die folgende Marschroute der Lokal Crew zu Herzen zu nehmen ?

 

"Es gilt die Jungs nach vorn zu peitschen. Beim für uns alle wichtigsten Spiel muss auch der beste Support her. Das bedeutet die Betonung jeder Menge Antipathien für die Gegenseite, wir wollen aber unbedingt unser Team siegen sehen und sollten die Unterstützung nicht vernachlässigen!"

 

Die Betonung von Antipathie, wird in meinem Fall auch eine Betonung bleiben und ich hoffe, dass viele der Anwesenden im Stadion das genauso handhaben werden. Aus meiner Sicht durfte Arminia sich lange Zeit und in jeder Lage besonders seiner Fans rühmen. Wenig Gewalt, viel kreativer Support! Lokal Crew und Co haben einiges für die Stimmung im Stadion sowie für das Bielefelder Fan-Image getan und ich bin mir sicher, dass man sich das am Samstag nicht nehmen lassen wird, zumal viele – darunter auch ich – den Ursprung der Rivalität allenfalls aus Erzählungen kennen.

Rivalitäten entstehen ja eh oft dann, wenn sich zwei Vereine besonders ähneln und nach Alleinstellungsmerkmalen suchen. Davon kann zwischen Prxn und Arminia jawohl keine Rede sein. Es dürfte direkt beim Anblick des Stadions deutlich werden, wer vor wenigen Jahren Bundesliga gespielt hat und wer zur gleichen Zeit in der Oberliga herumgekrochen ist. Nach Anpfiff wird dann hoffentlich auch deutlich, dass beide Seiten den Weg, der sie zu diesem Derby geführt hat, wieder rückwärts antreten werden.

Eigentlich hat uns Münster also gar nicht zu interessieren. Wir „ziehen das Ding“ (Fabian Klos), feiern ein wenig und fahren nach Hause! Is´ja nur Fußball...

Aus der Kategorie:


Artikel-RSS RSS-Symbol       Kommentare-RSS RSS-Symbol

blog5 ist eine super Sache dank der großartigen OpenSource Community-, Blog- & Foren-Software Drupal
und dank der wunderbaren Drupal-Dienstleister vom
Digitalkombinat aus Bielefeld


Digitalkombinat GbR - Medieninformatik & Gestaltung aus Bielefeld