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Staubfänger / Fanfundus

Götz Alsmann, bald gibt's Backenfutter!

Blog5 hatte die große große Ehre, für Arminia erneut den Fragebogen zum 11FREUNDE-Sonderheft 2013/14 auszufüllen:

Die neue Saison könnte legendär werden weil... sich vermutlich schnell herausstellen wird, ob Trainer Stefan Krämer das aufstiegseuphorisch gestochene knapp 1,25 m² große Arminia-Tattoo auf seiner linken Brust noch bereuen muss.

Wenn ich an die vergangene Saison denke... sehe ich Teufelskerl und Feierbiest Patrick Platins, wie er auf dem Bielefelder Rathausbalkon WDR-Mikrofon und Weizenglas zunehmend miteinander verwechselt.

Wenn ich hektisch mein Schweizer Nummernkonto leerräumen muss... kaufe ich für 55 Mio. Givanildo Hulk von Zenit St. Petersburg, den Stefan Krämer mutmaßlich mit den folgenden Worten dankend ablehnen wird: "Ich brauche keinen Spieler, der den großen Zampano macht und keinen Star, der hier mit seinem Kulturtäschchen unterm Arm ankommt."

Mein schlimmster Albtraum: Das 0:4 bei Prxxn Mxnstxx auf der Pressetribüne miterleben zu müssen. Das ganze Stadion tanzt, Götz Alsmann klatscht grinsend, nur Radiolegende Uli Zwetz und wir sitzen. Leise schluchzend.

Meine Klatschpappe benutze ich beim nächsten Stadionbesuch... als kostenloses Backenfutter für den zuletzt in seinem fabrikneuen Prxxn Mxnstxx-Schal durch den VIP-Bereich stolzierenden Götz Alsmann.

Mein Verein muss an den DFB Strafe zahlen, weil... ich das schon ernst gemeint habe. Weil ich das nächste mal ohne lange zu fackeln Götz Alsmann mit meiner Klatschpappe eine ordentliche Ost-West-Kombination verpassen werde. Piffpaff!

11FREUNDE Arminia Bielefeld 2013 2014

Mein unrealistischer Fünfjahresplan: Baum pflanzen, Bikinifigur, Kate Middleton von Prinz William loseisen, Haus bauen, Kind zeugen, DFB-Pokal gewinnen.

Meine Helden der vergangenen 2 Jahre... können nur Wunderheiler, Messias und Hobby-DJ Stefan Krämer (“Der Hexer am Plattenteller”) sowie das 1,36m große Kopfballungeheuer Sebastian Hille sein.

Unser aktuelles Trikot ist... endlich wieder mit dem Bundesliga-Logo bestickt.

Auf diese Schlagzeile warte ich schon seit Jahren: Sepp Blatter und Roland Kentsch gestehen ihr Glück: “Denkt doch, was ihr wollt! Wir lieben uns!”.

Diesen Fußball-Twitteraccount habe ich immer im Auge: Fussball gegen Nazis @FussballggNazis

Fußball gucke ich am liebsten... wenn das Flutlicht im Glanze brüht.

Relegationsspiele sind super... solange wir nicht mitspielen müssen.

Die Zweite Liga verlässt nach oben: K’lautern, D’dorf, K’öln.

Die Zweite Liga verlässt nach unten: Sandhausen, Aue, Ingolstadt.

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"Das werde ich mir in 20 Jahren noch anschauen!"

soll ein schwer begeisterter Stefan Krämer angesichts des NW-iBooks zu Arminia Bielefelds Aufstiegssaison gejubelt haben.

Ähnlich angetan, aber zumindest ein klein wenig kritischer (man möge uns das bitte verzeihen) geht Blog5 nach ausführlicher Unter-die-Lupe-Nahme vertrauensvoll davon aus, dass die NW es wirklich gut meint mit ihrem Produkt - auch wenn eine gewisse Diskrepanz zwischen der hervorragenden Bebilderung einerseits und des leichten Zusammengeschustert-Charakters der redaktionellen Texte und Videos andererseits nicht ganz von der Hand zu weisen ist.

Wer also 4,99 € übrig hat für ein technisch gut gemachtes, weniger journalistisches, dafür aber aufstiegseuphorisches Fan-Produkt mit (inhaltlich) leichtem Bürgerfunk-Charme, sehr hübschen O-Tönen von Uli "Der Ball ist drin! Der Ball ist drin! Der Ball ist drin! Der Ball ist drin! Der Ball ist drin!" Zwetz sowie Kapitän Thomas Hübner über all seine Spielerkollegen, leider nur einer handvoll etwas unbeholfen-charmanten Videos, dafür aber stapelweise ganz hervorragenden Fotos der Aufstiegssaison 12/13, der investiere diesen Gegenwert zweier Stadionwürste höchst sinnvoll in das (allererste) iBook der NW!

Arminia iBook der NW

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Praktikumsbericht

Das fröhliche Fest ist schon wieder Geschichte, der Weihnachtsspeck ist unübersehbar. Besinnlich wurde es mit Ausnahme bei Blog5 wieder nur selten. Der letzte Beitrag – lang, lang ist er her.

Doch jetzt, wo sich das Jahr dem Ende neigt und Santon sein Praktikum beim DSC beendet, bietet sich die Gelegenheit zurückzuschauen.

Neben vielen unwichtigeren, auslaufenden Verträgen läuft auch mein Praktikumsvertrag in diesen Tagen aus. Die Verschwiegenheitsklausel verliert ihre Gültigkeit und meine Arbeitskollegen auf der Geschäftsstelle werden Blog5 in diesen Tagen wohl nervös verfolgen. Wann packt er aus?

Jetzt ist es soweit! Ich hole aus: Es ist ein Unding, dass acht Monate alte Schlagsahne, sieben Monate alter Frischkäse und ein mittlerweile gebräunter Orangensaft mehr als eine Halbserie hindurch ein unbeachtetes Dasein im Kühlschrank fristen konnten. Die Schlagsahne biederte sich als dunkel-bröckige quarkige Masse an, während der Frischkäse Pilzkulturen in Form von Walnüssen entwickelte. Der Orangensaft war als solcher schon gar nicht mehr zu erkennen.

Bei jener exorbitant häufigen Nutzung der Kaffeemaschine und gleichzeitig extremer Belastung der Spülmaschine hätte das auffallen müssen! Und niemand soll mir sagen, dass der Kühlschrank nie genutzt würde – so ist es doch nun wirklich nicht! Das ist doch – ohne drumherum zu reden – in Anbetracht der Situation, in der wir uns befinden und ohne die Lage unnötig zuzuspitzen: Das kann von niemanden bestritten werden! Und meine Damen und Herren, warum auch nicht?

OK, mein Praktikumsbericht verliert sich im Thema Schimmelpilze und wird inhaltslos wie MdB Karl-Heinz Stiegler. Den an Arminia interessierten Lesern sei daher zugerufen, dass dies nur Ausdruck einer neu gewonnenen Gelassenheit rund um den DSC sein kann. Es war ein Praktikum in einer Reihe von vorherigen Praktika, die ohne Hiobsbotschaften auskamen. Selbst wenn ich es gewollt hätte, aus Blog5 wäre nie Arminia-Leaks geworden. Es wurde schon häufiger gesagt oder hier und da geschrieben: Arminias Mitarbeiter investieren viel Herz und Kraft in diesen Verein! Das ist keine Floskel und tilgt noch keinen Kredit, aber davon durfte ich mich überzeugen. Wo Arminia drauf steht, ist auch Arminia wieder drin. Es mag noch etwas dauern, aber der Karren wird schon wieder aus dem Dreck gezogen. In diesem Sinne... vielen Dank!

 

Ach, einer muss aber noch: Liebes DSC-Team, ich hatte mit dem Frankiergerät nie irgendetwas zu tun! Ich saß nur in der Nähe!
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Arminia ist überall!

Blog5 wünscht allen Arminen eine schicke schwarz-weiß-blaue Europameisterschaft!

Arminia ist überall! WM 2010, Spanien - Chile

(WM 2010, Spanien - Chile | Danke an Philipp Köster und Tim Jürgens für das Foto!)
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Netzkleid zu verkaufen - Arminia auf Abwegen

Jetzt wird´s schlüpfrig! Blog5 bringt Abwechslung in Ihr Schlafzimmer!

Wir vermitteln interessantes Liebes-Accessoire aus dem Hause Arminia! Bei Sport-Auktion.de können Sie in den nächsten 4 Tagen das Stadionnetz der Südtribüne aus der Saison 2010/2011 ersteigern!

Die weitmaschige Netzstruktur gewährt jederzeit frivole Einblicke und schmiegt sich als Netzkleid geradezu unbemerkt an den Körper Ihre(s) Geliebten! Bieten Sie noch heute mit und sorgen Sie für den Aufreger in Ihrer Partnerschaft.

Lassen Sie keine Zeit verstreichen und schlagen sie der Tierwelt ein Schnippchen! Gerüchten zufolge planen sämtliche Großtierfamilien der deutschen Zoos als Bietergemeinschaft aufzutreten!

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Es wird wieder gerockt, Jungs!

Ohje! Von 12 möglichen Punkten haben wir 10 geholt. Aus nervöser Magerkost wurde mit zunehmender Spieldauer gegen Oberhausen demonstrative Überlegenheit, die im Anschluss mit dem vollen Repertoire gemeinsamer Jubelarien zwischen Fans und Mannschaft gekrönt wurde. Die Welle, eingehaktes „Crowd-Hüpfen“, Spruchbandparty und schließlich auch noch eine Humba, intonisiert vom letzten Arminen, an dessen Namen sich alle Zuschauer noch erinnern können: Markus Schuler.

Wie dieser jenes tat, bleibt zugunsten seines Geldbeutels mal unerwähnt.

Im Stile eines antizyklischen Nörglers à la Matthias Sammer, der das als großer Mahner besonders nach Siegen perfektionierte, möchte ich in Stunden der Heiterkeit und Vorfreude auf Prxn darauf aufmerksam machen, dass immer noch 10 Punkte auf einen Aufstiegsplatz aufzuholen sind. Späßchen, aber wer hat den Rückstand auf einen Aufstiegsplatz noch nicht runtergerechnet und „in Liga Drei ist alles möglich“ in sich hineingemurmelt?

Ein Tipp zum Zeitvertreib bis nächsten Samstag: Alexander Geilhaupt, einst als Verwaltungsratsvorsitzender und Rückrundenrocker bekannt geworden, schreibt ein Buch. Wissen viele ja gar nicht!

Vorabveröffentlichungen von "Willkommen im Club" soll es auf seiner Homepage geben. So zum Beispiel das erste Kapitel: „Überraschungssieg“.

Es beschreibt den heldenhaften Aufstieg eines einfachen Unternehmers, der es in tranceartigem Zustand mit Umweg über den Raucherbalkon hinein in den biederen Saal der Stadthalle geschafft hat und dort vom anwesenden, johlenden Pöbel in Arminias Vorzeigegremium „Verwaltungsrat“ gewählt wurde. Intime Details aus der Gefühlswelt des Autors („Meine Stimme ist sicher und dynamisch, so wie geübt.“) und die Schilderungen seines augenscheinlich bannenden rednerischen Erfolges („Ich erhalte als einziger Beifall“) lassen den Leser in Ehrfurcht zurück.

Für Herrn Geilhaupt, dessen Name selbstredend Programm ist (s. Homepage), zählt nur der Erfolg. Er sollte ihn an diesem Abend bekommen, Arminia in den Jahren danach nicht.

Diejenigen unter uns, die daran zweifeln, dass Arminia noch genügend Strahlkraft besitzt, werden dank der Lektüre gerne zur Kenntnis nehmen, was dieser Verein für das Selbstwertgefühl einiger Herren noch ausrichten kann.

Denjenigen, die darauf hoffen, dass Arminia demnächst in Bestseller-Listen zu finden ist, ist diese Hoffnung schnellstens auszutreiben. Beruhigenderweise befindet sich Herr Geilhaupt selbst nicht unter ihnen.

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Gibt es Texte, die wie Bielefeld sind?

Hände hoch: Wer hat Geld für Philipp Lahms feinen Unterschied berappt oder plant es zu tun?

Ich nicht. Bücher Ja, Biographien von 27-Jährigen oder anderen Fußballern Nein. Allein eine „Kneipographie“ rund um den DSC Arminia könnte meinen Weg zum Geldbeutel verkürzen.

Was wen bei der ZEIT nun dazu veranlasste Philipp Lahm neben einigen „wahren“ Schriftstellern gleich in den erlesenen Feuilleton-Bereich der ersten September-Ausgabe zu hiefen, bleibt sich wohl unbenommen. Schon bei der Überschrift „Hast du elf Freunde?“ ist man geneigt in Fußballermanier ein kräftiges „Altaaa“ bzw. „Oda was??“ zu ergänzen und begibt sich anschließend - wenn überhaupt - mit sehr wenig Erwartung an Geistreiches an das Interview.

Die Ausgangslage des Interviews ist für Philipp Lahm nicht einfach. Mit Moritz Rinke, der von der ZEIT als „einer der erfolgreichsten Dramatiker Deutschlands“ vorgestellt wird, stellt man ihm augenscheinlich einen wahren Schreiberling zur Seite, mit dem er auf Augenhöhe über Fußball und Autorentätigkeiten sinnieren soll. Die Übergänge von einem Thema zum Anderen anhand diverser übers Knie gebrochener Vergleiche wie „ohne Gattuso und Ottl können wir keinen Roman schreiben“ (Rinke) sind nie fließend, sondern kommen krampfhaft daher.

Dies gipfelt dann in Lahms sehr verunsichert wirkenden Frage an Rinke: „Gibt es bei dir Texte, die wie Bielefeld sind?“ Vermutlich hätte Moritz Rinke im Anschluss an diese Frage eine Aufzählung der schönsten Romane, klangvollsten Gedichte und weisesten Kurzgeschichten folgen lassen, hätte Philipp Lahm ihm die Antwort nicht bereits mit der altbekannten Leier „Champions League ist schon was anderes (…) als Bundesliga halb vier in Bielefeld“ häppchenweise in den Mund gelegt.

Und so tut Rinke das, was er tun muss. Er antwortet erwartungsgemäß und vergleicht „Korrespondenzen mit der Hausverwaltung oder etwas bei Facebook“ mit Texten, die wie Bielefeld sind oder im engeren Sinne Bielefeld an sich.

Lieber Philipp, „der feine Unterschied“ zu deinen Ergüssen an dieser Stelle: Zettelbotschaften für den Hausmeister und Posts bei Facebook werden in Bielefeld noch selbst geschrieben. So ganz ohne BILD....

 

(Vielen Dank an „hans“, der auf das Interview in der ZEIT vom 1.9.2011 (Seite 51) aufmerksam machte!)
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Darüber spricht man...

Jeder Ostwestfale und besonders natürlich jeder Bielefelder gähnt qualvoll, wenn er zum x-ten Male zu hören bekommt, dass es Bielefeld ja gar nicht gäbe und Ostwestfalen ja sowieso nur irgendeine Provinz bei Hannover sei.

Arminia-Fans sind nie müde geworden ihr Umfeld darauf aufmerksam zu machen, dass der DSC ja die Marke Ostwestfalens sei, die es nun gilt zu erhalten. "Wenn es Arminia nicht mehr gibt, wer redet denn dann abgesehen von schlechten Witzen noch über Bielefeld?", so der so ähnlich lautete die stichhaltige Argumentation.

Jetzt dreht sich der Spieß ganz überraschend um. Arminia - nahezu in der Bedeutungslosigkeit verschwunden - profitiert von ihrer Heimat  und schleicht sich heimlich in die Gedächtnisse der anspruchsvolleren Leserschaft des "Qualitätsjournalismus".

So geschehen im Magazin der Süddeutschen Zeitung, die den wunderbaren Bielefelder Siegfriedplatz als Musterbeispiel urbaner Erholungsparadiese  portraitierte.

In der netten Textbox wird dem uninformierten Leser die Frage beantwortet, worüber hier auf Bänken und Beton gepsprochen wird:  "Das Uni-Seminar oder die Bordell-Affäre von Arminia Bielefelds Geschäftsführer."

Man ist ja dankbar nicht vergessen zu werden. Da fragt man nicht nach dem "Wie".

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Mit der Zeitkapsel zurück in die Zukunft

Mit Freude ist zur Kenntnis zu nehmen: Es gibt Neuigkeiten von den Ermittlungen gegen Duweisstschonwer und seine Kombo.

Mit Ernüchterung ist zur Kenntnis zu nehmen: Die Neuigkeiten sind nicht wirklich neuartig. Es heisst, "es gebe Erkenntnisse, so Oberstaatsanwalt Klaus Pollmann, dass es bei
der Ausschreibung zum Bau der Osttribüne Unregelmäßigkeiten gegeben habe.(...)Wir haben den Verdacht, dass die Entscheidung schon vor der Ausschreibung feststand."
(nw-news)

Die "Erkenntnisse" dürften schon seit Jahren bekannt sein und den Verdacht erhärten. Wir lesen im Arminia-Archiv:

"(..) an der Melanchthonstraße 31a wird das größte Fundament der Stadt gegossen. Begossen wird damit auch eine Zeitkapsel aus Edelstahl, die in einem symbolischen Akt während der Grundsteinlegung Ende Juni im Fundament der neuen Tribüne platziert wurde. Die Kapsel enthält eine Ausgabe des Clubmagazins HALBVIER, die jeweiligen Tagesausgaben vom „Westfalen-Blatt" und der „Neuen Westfälischen", etwas Kleingeld, ein Arminia-Trikot, eine Fananleihe, drei kleine Punkte (für sportlichen Erfolg) sowie die ersten auf der Restaurantquittung des „Milestones" verewigten Baupläne von 2004."

Wer sich da wohl auf der Milestones-Quitting verewigt haben wird, wo doch die Geselligkeit zwischen Herrn Langenscheidt und Duweisstschonwer von beiden stets gepflegt wurde?

Einsehen zu müssen, dass das Millionengrab möglicherweise zwischen Trinkspruch und Calzone vorgezeichnet wurde, dürfte ein weiterer Tiefschlag für jeden Arminen sein.

Vorausschauender Optimismus verlangt aber diese Sicht der Dinge: Für eine gründliche Beweisführung ist es unabdingbar, dass die alte Quittung wieder ausgegraben wird. Da sie im Fundament vergraben ist, ist der Abriss der Osttribüne alternativlos. Die Kosten hierfür sowie der ganze Rattenschwanz an gestundeten Schulden werden den Prozesskosten angerechnet und belasten Arminia damit in keinster Weise. Tribünenlos glücklich, kann dann ein wirklicher Restart gelingen. Mit dem "ein wenig Kleingeld" aus der Zeitkapsel als Startkapital.

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"Klasse Idee und sehr nette Geste vom Gewinner des Tippspieles"

Tu Gutes und mach nicht viel Aufhebens davon: Dieses überaus edle Verhalten legt nun Hinrunden-Arminiatippsieger Trainingsweltmeister an den Tag, indem er seinen vom Digitalkombinat getstifteten 50-Euro-Gutschein nicht für irgendwelche Staubfänger wie

verschwendet investiert oder auch in den (vor einiger Zeit) eigentlich überaus praktischen "Fanartikel der Woche"

Beim Toaster würde meine Frau einen Nervenzusammenbruch kriegen - geht definitiv nicht!!!!

sondern die Idee hatte, jene 50 Euro für einen guten Zweck zu spenden — ohne daß er seine Real-Life-Identität hier preisgeben möchte. Nach einiger Hin- und Hermailerei kam der Name des DSC-Behindertenbeauftragten Jörg Winkelmann auf, der sich, nachdem ich ihn angemailt hatte, in seiner Antwort darüber freute:

Klasse Idee und sehr nette Geste vom Gewinner des Tippspieles. Ich hätte da einen Vorschlag wie das Geld verwandt werden könnte.

(...) gibt es ja (...) Auswärtsfahrten für Behinderte mit dem Rollibus der durch mich organisiert wird. Die Kosten dafür zahlt der Rolli e.V. der wiederum sich einzig durch Spenden finanziert. Ich würde vorschlagen, dass dem Rolli e.V die 50,- Euro zu Gute kommen. Da es sich dabei um einen eingetragenen Verein handelt, kann selbiger auch eine Spendequittung erstellen. Von dieser Spende profitieren fast 70 % der Rollstuhlfahrer die Spieltag für Spieltag auf die Alm kommen, da selbige fast alle organisiert sind im Rolli e.V.

Der Trainingsweltmeister war sich seiner Sache sicher und schrieb:

ich bleibe sicherlich Mitglied des DSC - auch in Liga 3 und meine Dauerkarte habe ich gedanklich für das Wiederaufstiegsjahr 2011/2012 auch schon gelöst, aber auf Fanartikel habe ich zur Zeit keinen richtigen Bock (...) und die Rollis haben es echt verdient!!

und so wurde die Spende mittlerweile überwiesen.

Was soll man dazu anderes sagen als: Bravo! Ein würdiger Sieger!!!

Ich hoffe, wir schaffen es noch — wie es schon länger geplant ist, aber es kam immer was dazwischen — uns unter der Südtribüne bei einem Spiel auf ein herrliches Herforder Krombacher zu treffen!

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