Staubfänger / Fanfundus
Es wird wieder gerockt, Jungs!
Verfasst von Santon am 6. November 2011 - 2:29.Ohje! Von 12 möglichen Punkten haben wir 10 geholt. Aus nervöser Magerkost wurde mit zunehmender Spieldauer gegen Oberhausen demonstrative Überlegenheit, die im Anschluss mit dem vollen Repertoire gemeinsamer Jubelarien zwischen Fans und Mannschaft gekrönt wurde. Die Welle, eingehaktes „Crowd-Hüpfen“, Spruchbandparty und schließlich auch noch eine Humba, intonisiert vom letzten Arminen, an dessen Namen sich alle Zuschauer noch erinnern können: Markus Schuler.
Wie dieser jenes tat, bleibt zugunsten seines Geldbeutels mal unerwähnt.
Im Stile eines antizyklischen Nörglers à la Matthias Sammer, der das als großer Mahner besonders nach Siegen perfektionierte, möchte ich in Stunden der Heiterkeit und Vorfreude auf Prxn darauf aufmerksam machen, dass immer noch 10 Punkte auf einen Aufstiegsplatz aufzuholen sind. Späßchen, aber wer hat den Rückstand auf einen Aufstiegsplatz noch nicht runtergerechnet und „in Liga Drei ist alles möglich“ in sich hineingemurmelt?
Ein Tipp zum Zeitvertreib bis nächsten Samstag: Alexander Geilhaupt, einst als Verwaltungsratsvorsitzender und Rückrundenrocker bekannt geworden, schreibt ein Buch. Wissen viele ja gar nicht!
Vorabveröffentlichungen von "Willkommen im Club" soll es auf seiner Homepage geben. So zum Beispiel das erste Kapitel: „Überraschungssieg“.
Es beschreibt den heldenhaften Aufstieg eines einfachen Unternehmers, der es in tranceartigem Zustand mit Umweg über den Raucherbalkon hinein in den biederen Saal der Stadthalle geschafft hat und dort vom anwesenden, johlenden Pöbel in Arminias Vorzeigegremium „Verwaltungsrat“ gewählt wurde. Intime Details aus der Gefühlswelt des Autors („Meine Stimme ist sicher und dynamisch, so wie geübt.“) und die Schilderungen seines augenscheinlich bannenden rednerischen Erfolges („Ich erhalte als einziger Beifall“) lassen den Leser in Ehrfurcht zurück.
Für Herrn Geilhaupt, dessen Name selbstredend Programm ist (s. Homepage), zählt nur der Erfolg. Er sollte ihn an diesem Abend bekommen, Arminia in den Jahren danach nicht.
Diejenigen unter uns, die daran zweifeln, dass Arminia noch genügend Strahlkraft besitzt, werden dank der Lektüre gerne zur Kenntnis nehmen, was dieser Verein für das Selbstwertgefühl einiger Herren noch ausrichten kann.
Denjenigen, die darauf hoffen, dass Arminia demnächst in Bestseller-Listen zu finden ist, ist diese Hoffnung schnellstens auszutreiben. Beruhigenderweise befindet sich Herr Geilhaupt selbst nicht unter ihnen.
Gibt es Texte, die wie Bielefeld sind?
Verfasst von Santon am 6. September 2011 - 19:10.Hände hoch: Wer hat Geld für Philipp Lahms feinen Unterschied berappt oder plant es zu tun?
Ich nicht. Bücher Ja, Biographien von 27-Jährigen oder anderen Fußballern Nein. Allein eine „Kneipographie“ rund um den DSC Arminia könnte meinen Weg zum Geldbeutel verkürzen.
Was wen bei der ZEIT nun dazu veranlasste Philipp Lahm neben einigen „wahren“ Schriftstellern gleich in den erlesenen Feuilleton-Bereich der ersten September-Ausgabe zu hiefen, bleibt sich wohl unbenommen. Schon bei der Überschrift „Hast du elf Freunde?“ ist man geneigt in Fußballermanier ein kräftiges „Altaaa“ bzw. „Oda was??“ zu ergänzen und begibt sich anschließend - wenn überhaupt - mit sehr wenig Erwartung an Geistreiches an das Interview.
Die Ausgangslage des Interviews ist für Philipp Lahm nicht einfach. Mit Moritz Rinke, der von der ZEIT als „einer der erfolgreichsten Dramatiker Deutschlands“ vorgestellt wird, stellt man ihm augenscheinlich einen wahren Schreiberling zur Seite, mit dem er auf Augenhöhe über Fußball und Autorentätigkeiten sinnieren soll. Die Übergänge von einem Thema zum Anderen anhand diverser übers Knie gebrochener Vergleiche wie „ohne Gattuso und Ottl können wir keinen Roman schreiben“ (Rinke) sind nie fließend, sondern kommen krampfhaft daher.
Dies gipfelt dann in Lahms sehr verunsichert wirkenden Frage an Rinke: „Gibt es bei dir Texte, die wie Bielefeld sind?“ Vermutlich hätte Moritz Rinke im Anschluss an diese Frage eine Aufzählung der schönsten Romane, klangvollsten Gedichte und weisesten Kurzgeschichten folgen lassen, hätte Philipp Lahm ihm die Antwort nicht bereits mit der altbekannten Leier „Champions League ist schon was anderes (…) als Bundesliga halb vier in Bielefeld“ häppchenweise in den Mund gelegt.
Und so tut Rinke das, was er tun muss. Er antwortet erwartungsgemäß und vergleicht „Korrespondenzen mit der Hausverwaltung oder etwas bei Facebook“ mit Texten, die wie Bielefeld sind oder im engeren Sinne Bielefeld an sich.
Lieber Philipp, „der feine Unterschied“ zu deinen Ergüssen an dieser Stelle: Zettelbotschaften für den Hausmeister und Posts bei Facebook werden in Bielefeld noch selbst geschrieben. So ganz ohne BILD....
(Vielen Dank an „hans“, der auf das Interview in der ZEIT vom 1.9.2011 (Seite 51) aufmerksam machte!)
Darüber spricht man...
Verfasst von Santon am 30. August 2011 - 14:38.Jeder Ostwestfale und besonders natürlich jeder Bielefelder gähnt qualvoll, wenn er zum x-ten Male zu hören bekommt, dass es Bielefeld ja gar nicht gäbe und Ostwestfalen ja sowieso nur irgendeine Provinz bei Hannover sei.
Arminia-Fans sind nie müde geworden ihr Umfeld darauf aufmerksam zu machen, dass der DSC ja die Marke Ostwestfalens sei, die es nun gilt zu erhalten. "Wenn es Arminia nicht mehr gibt, wer redet denn dann abgesehen von schlechten Witzen noch über Bielefeld?", so der so ähnlich lautete die stichhaltige Argumentation.
Jetzt dreht sich der Spieß ganz überraschend um. Arminia - nahezu in der Bedeutungslosigkeit verschwunden - profitiert von ihrer Heimat und schleicht sich heimlich in die Gedächtnisse der anspruchsvolleren Leserschaft des "Qualitätsjournalismus".
So geschehen im Magazin der Süddeutschen Zeitung, die den wunderbaren Bielefelder Siegfriedplatz als Musterbeispiel urbaner Erholungsparadiese portraitierte.
In der netten Textbox wird dem uninformierten Leser die Frage beantwortet, worüber hier auf Bänken und Beton gepsprochen wird: "Das Uni-Seminar oder die Bordell-Affäre von Arminia Bielefelds Geschäftsführer."
Man ist ja dankbar nicht vergessen zu werden. Da fragt man nicht nach dem "Wie".
Mit der Zeitkapsel zurück in die Zukunft
Verfasst von Santon am 31. März 2011 - 18:05.Mit Freude ist zur Kenntnis zu nehmen: Es gibt Neuigkeiten von den Ermittlungen gegen Duweisstschonwer und seine Kombo.
Mit Ernüchterung ist zur Kenntnis zu nehmen: Die Neuigkeiten sind nicht wirklich neuartig. Es heisst, "es gebe Erkenntnisse, so Oberstaatsanwalt Klaus Pollmann, dass es bei
der Ausschreibung zum Bau der Osttribüne Unregelmäßigkeiten gegeben habe.(...)Wir haben den Verdacht, dass die Entscheidung schon vor der Ausschreibung feststand." (nw-news)
Die "Erkenntnisse" dürften schon seit Jahren bekannt sein und den Verdacht erhärten. Wir lesen im Arminia-Archiv:
"(..) an der Melanchthonstraße 31a wird das größte Fundament der Stadt gegossen. Begossen wird damit auch eine Zeitkapsel aus Edelstahl, die in einem symbolischen Akt während der Grundsteinlegung Ende Juni im Fundament der neuen Tribüne platziert wurde. Die Kapsel enthält eine Ausgabe des Clubmagazins HALBVIER, die jeweiligen Tagesausgaben vom „Westfalen-Blatt" und der „Neuen Westfälischen", etwas Kleingeld, ein Arminia-Trikot, eine Fananleihe, drei kleine Punkte (für sportlichen Erfolg) sowie die ersten auf der Restaurantquittung des „Milestones" verewigten Baupläne von 2004."
Wer sich da wohl auf der Milestones-Quitting verewigt haben wird, wo doch die Geselligkeit zwischen Herrn Langenscheidt und Duweisstschonwer von beiden stets gepflegt wurde?
Einsehen zu müssen, dass das Millionengrab möglicherweise zwischen Trinkspruch und Calzone vorgezeichnet wurde, dürfte ein weiterer Tiefschlag für jeden Arminen sein.
Vorausschauender Optimismus verlangt aber diese Sicht der Dinge: Für eine gründliche Beweisführung ist es unabdingbar, dass die alte Quittung wieder ausgegraben wird. Da sie im Fundament vergraben ist, ist der Abriss der Osttribüne alternativlos. Die Kosten hierfür sowie der ganze Rattenschwanz an gestundeten Schulden werden den Prozesskosten angerechnet und belasten Arminia damit in keinster Weise. Tribünenlos glücklich, kann dann ein wirklicher Restart gelingen. Mit dem "ein wenig Kleingeld" aus der Zeitkapsel als Startkapital.
"Klasse Idee und sehr nette Geste vom Gewinner des Tippspieles"
Verfasst von Hippo am 17. März 2011 - 0:16.Tu Gutes und mach nicht viel Aufhebens davon: Dieses überaus edle Verhalten legt nun Hinrunden-Arminiatippsieger Trainingsweltmeister an den Tag, indem er seinen vom Digitalkombinat getstifteten 50-Euro-Gutschein nicht für irgendwelche Staubfänger wie

verschwendet investiert oder auch in den (vor einiger Zeit) eigentlich überaus praktischen "Fanartikel der Woche"

Beim Toaster würde meine Frau einen Nervenzusammenbruch kriegen - geht definitiv nicht!!!!
sondern die Idee hatte, jene 50 Euro für einen guten Zweck zu spenden — ohne daß er seine Real-Life-Identität hier preisgeben möchte. Nach einiger Hin- und Hermailerei kam der Name des DSC-Behindertenbeauftragten Jörg Winkelmann auf, der sich, nachdem ich ihn angemailt hatte, in seiner Antwort darüber freute:
Klasse Idee und sehr nette Geste vom Gewinner des Tippspieles. Ich hätte da einen Vorschlag wie das Geld verwandt werden könnte.
(...) gibt es ja (...) Auswärtsfahrten für Behinderte mit dem Rollibus der durch mich organisiert wird. Die Kosten dafür zahlt der Rolli e.V. der wiederum sich einzig durch Spenden finanziert. Ich würde vorschlagen, dass dem Rolli e.V die 50,- Euro zu Gute kommen. Da es sich dabei um einen eingetragenen Verein handelt, kann selbiger auch eine Spendequittung erstellen. Von dieser Spende profitieren fast 70 % der Rollstuhlfahrer die Spieltag für Spieltag auf die Alm kommen, da selbige fast alle organisiert sind im Rolli e.V.
Der Trainingsweltmeister war sich seiner Sache sicher und schrieb:
ich bleibe sicherlich Mitglied des DSC - auch in Liga 3 und meine Dauerkarte habe ich gedanklich für das Wiederaufstiegsjahr 2011/2012 auch schon gelöst, aber auf Fanartikel habe ich zur Zeit keinen richtigen Bock (...) und die Rollis haben es echt verdient!!
und so wurde die Spende mittlerweile überwiesen.
Was soll man dazu anderes sagen als: Bravo! Ein würdiger Sieger!!!

Ich hoffe, wir schaffen es noch — wie es schon länger geplant ist, aber es kam immer was dazwischen — uns unter der Südtribüne bei einem Spiel auf ein herrliches Herforder Krombacher zu treffen!
Hold your head high!
Verfasst von Santon am 3. Februar 2011 - 14:41.Eigentlich besteht blog5 ja darauf unkommerziell zu sein.
Aber da Arminias Schieflage aus Bielefeld eine "Stadt der Angst" gemacht hat wie es die SportBild in ihrer heutigen Ausgabe schreibt, und hier "Tage des Zorns" herrschen, wie es in der aktuellen 11Freunde zu lesen ist, möchte ich mal eine Ausnahme machen.
Wer zu tief gefrustet ist und nur noch mit gesenktem Kopf dieser Tage durch die Stadt läuft, dem kann mit dem Support Hat geholfen werden. Der Support Hat scheint wie für den Arminen gemacht.
Der Spot verdeutlicht: mit dem Support Hat wird jeder Gewohnheit (=Niederlage) getrotzt. Der Support Hat garantiert eine stolze Haltung und macht aus Dir den wahren Supporter!
Greif zu, denn Milch ist extra! Allen Inhabern ein fröhliches Vernetzen!
(P.S.: Der 11Freunde-Titel ist in der Nachbetrachtung unglücklich gewählt. In Ägypten oder Tunesien kämpfen unter diesem Motto Menschen für ihre Freiheit, dagegen stehen die Probleme von Arminia natürlich in überhaupt keinem Verhältnis. Der Artikel erschien allerdings auch vor den Unruhen!)
Faxen? Ein reines Weltproblem, ma sagn!
Verfasst von Santon am 2. Februar 2011 - 11:38."Als ich las, dass ein defektes Faxgerät einen Wechsel eines Spielers zerstörte war ich schon gespannt, welchen potenziellen Spieler von Arminia das betrifft ;)"
Was knuddlwolle wohl als kleinen Gag verstanden haben wollte, entpuppt sich als begründete Sorge.
Arminia wäre doch nicht mehr Arminia, wenn die Faxgerät-Problematik an uns vorüberziehen würde. Da bleiben wir uns treu.
"Mit der Mitteilung, in Arminia Bielefeld einen neuen Klub gefunden zu haben, erschien Tiago am Montag gegen 10 Uhr auf der Fortuna-Geschäftsstelle, um sich auf die Transferliste setzen zu lassen. Das Gerät aber soll nicht funktioniert haben, so dass die Nachricht erst zehn Minuten nach Fristablauf (12 Uhr) bei der DFL einging." ( nw-news)
Plupps, da fällt mir glatt vor Lachen das Frühstücksei in den Kaffee.
knuddlwolle mahnte zudem an, auch mal nach dem Motto "Es war nicht alles schlecht" in die jüngere VereinsLeidensgeschichte zurückzublicken.
Tun wir das!
Herr Schwick, wir hätten es nie für möglich gehalten, aber
JA, wir leben im Zeitalter der Faxe!
Wenn jetzt noch die Nummer der SportBild aus dem Gerät gelöscht wurde, ist alles wieder in Butter.
Und der DFL ist nur zu raten, sich vielleicht mal auf der nächsten CeBit blicken zu lassen.. in Sachen Kommunikation soll es ja neue Möglichkeiten geben... bestimmt ganz spannend.
Spaminia Bielefeld
Verfasst von Hippo am 8. Dezember 2010 - 20:05.Achtung, Achtung:
Am heutigen Mittwoch endet um 00:00 Uhr die Abstimmung zum Fan-Shirt Nr. 1 (Alle Infos). [arminia-bielefeld.de]
Uiuiui, die Enwürfe sind ja alle sen-sa-tio-nell! Da hab ich dann nach erst zwei, drei Stunden Überlegen und Abwägen geklickt. Das Wahlgeheimnis verbietet mir selbstverständlich bekannt zu geben, für welchen Entwurf.
Und? War's das jetzt? Nee:
Eure Wahl müsst Ihr, wie bei den meisten Online-Umfragen üblich, bestätigen. Dazu erreicht Euch kurz nach Eurer Stimmabgabe eine Email an der von Euch angegebenen Adresse. [arminia-bielefeld.de]
Menno, da kommt keine Mail an! Vielleicht liegt' daran:
Wichtig: Einige User, die abgestimmt haben, erreichte der Bestätigungslink nicht, da ihr Mail-Provider die Arminia-Mail fälschlicherweise als Spam einstufte. [arminia-bielefeld.de]
Unverschämtheit! Was erlaube Mail-Provider, Arminia-Mails als Spam zu klassifizieren!?!
Wie auch immer: Im Spamverdachtsordner find ich ebenfalls keine. Na ja, die angegebene Mailadresse war ohnehin meine in diesen Fälle standardmäßig angegebene Spam-Emailadresse. Und Spamverdachts-Ordner des Spam-Postfachs ist vielleicht etwas zu viel des Spams (tatsächlich hatte ich dort noch nie eine Spamverdachtsmail).
Ok, aber weil ich es für meine Pflicht halte, mein Wahlrecht auszuüben, hab ich die Wahl also mit einer 'richtigen' Adresse wiederholt. Ergebnis: Weder im Postfach noch im Spamordner jener Adresse irgendwas von Arminia angekommen.
Na ja, egal. Daß der in Führung liegende Entwurf noch einzuholen ist (womit ich nicht sagen will, daß ich das mit meiner Stimme erreichen wollte), ist fast so unwahrscheinlich wie Arminias Klassenerhalt sehr unwahrscheinlich.
Obwohl: Wenn ich zu den Jungs unten auf'm Platz immer "Wir woll'n euch kämpfen seh'n" schreie, darf auch ich mich nicht so schnell unterkriegen lassen und schick Arminia deshalb gleich ein Fax mit meiner Stimme. Und sollten die Mails in den nächsten Stunden doch noch in meinen Postfächern eintrudeln, dann schicke ich ihnen noch ein Fax hinterher, in welchem ich sie bitte, meine fälschlicherweise zu viel abgegebene Stimme wieder abzuziehen. Hoffe nur, meine Faxe landen nicht in Arminias Spamverdachtsordner und werden - so wie ich das immer mit meinen Spammails tue - ungelesen in den Papierkorb verschoben.
zzZZzzZZZzz...Leute! Morgen! Fürth!
Verfasst von Santon am 3. Dezember 2010 - 21:01.Jaja, die Stimmung ist schon reichlich verkatert. Alles redet über Nachverpflichtungen und hofft, dass uns wieder ein Küchenhersteller, Glücksspielfabrikant oder Andere ein spektakuläres Paket an Neuzugängen präsentiert.
Dabei bereiten wir uns doch nicht erst seit der Meldung, dass Ewald Lienen bei drei aussortierten Löwen angefragt hat darauf vor, dass es nicht die Hochkaräter wie damals von Hessen und Co sein werden.
Vergessen haben aber offensichtlich alle, dass ja bis dahin noch gespielt werden muss. Morgen kommen nämlich die Fürther aus Mittelfranken (wie wir dank Arnulf wissen).
Keine Ahnung welche Elf Lienen morgen auf den Platz schicken wird kann, aber ein bischen mehr Beachtung hat die Veranstaltung verdient.
Sollte es wieder nix werden, empfehle ich in Nostalgie zu verfallen. Diverse Videoschnippsel auf Youtube bieten eine genügende Dosis Antibiotika gegen Niederlagen.
Als Warmmacher sei dieser Clip hervorgehoben. Wir sehen hier Rüdiger Lamm in einer Doppelrolle als er selbst sowie als Polizeisprecher Hans-Werner Göll. Viel Spaß!
Trost aus Schottland
Verfasst von Santon am 21. November 2010 - 16:25.Da viele andere ebenso wie Uwe Mojela sich von der ostwestfälischen Tristesse eingeholt fühlen dürften, könnte kreativ Amüsierendes uns allen Freude bereiten.
Kreativer als Blumen am Totensonntag ist da diese Postkarte, die mich aus Schottland erreicht hat:

Sie offenbart uns nicht nur die routinierte "Abgewichstheit" des Detlef Dammeier in seinen letzten Spielen für Arminia, sondern vielleicht auch eine neue Methode des Clubs die leeren Kassen zu füllen.
Nach Hippos Buchidee setzen wir jetzt also auf den Postkartenverkauf, möglicherweise angetrieben durch Herrn Mamerow, der ja bekanntlich ein Unternehmen für Post- und Grußkarten führt.
Die Aktion scheint zu laufen. Bei näherer Betrachtung des Bildes ist festzustellen, dass der Schotte sich im Gegensatz zu den anderen Motiven sputen muss, um noch ein Exemplar zu erhaschen.



