Stimmen zum Spiel
“Natürlich wollen auch wir irgendwann einmal Meister werden. Wir wissen nur noch nicht, in welchem Jahrhundert.”
Verfasst von Sascha am 7. November 2006 - 16:45.Thomas von Heesen im ZDF-Sportstudio

Mein (und Brittas) Erstes Mal
Verfasst von MArcus am 5. November 2006 - 12:01.
Sie waren gar nicht so laut, wie wir gefürchtet hatten. Schon im Schönes-Wochenend-Zug auf dem Weg eigentlich nicht so langen Weg zum Signal-Iduna-Bratwurststand-Park habe Britta, Lars, Tanja, Jens, Hippo und ich vor der gelben Wand gezittert. [gesang]:Ein Leben lang, die gelbe Unterhose an: (repeat till doctor comes)[/gesang]
Für mich war es das erste Mal Westfalen-Iduna-Stadion-Park und das ist schon eine nette Kiste alles gelb, wie ekelige Bananen.

Schön zu sehen, wie die kleinen Bienen 22 Minuten vor Spielende anfingen nach Hause zu schwärmen. Ihr Lieblingseuropapokalsieger hatte just ein "schmutziges" Tor reingespitzelt bekommen und die Schwarz-Weiß-Blaue-Party angepfiffen. Schade zu sehen, wie diese Party in der 97 Minute auf bittere Art und weiße mit Elfmeter und Roter Karte wieder vorbei war.
Alles in allem bleibt uns laut in die Fußballwelt zu schreien: "Auswärts-Punkt! Auswärts-Punkt!"
Noch ein paar Bilder von Hippo

Marcus ist stolzer Besitzer von einer der 3500 Eintrittskarten und muss zufälligerweise an diesem Wochenende nicht schuften..

Schrecksekunde in der Anfangsphase: Hippo muss auf's Klo!

Marcus vor dem Spiel vor dem Sportplatz.

Ihr erstes Mal: Marcus, Britta, Lars

Auch ihr erstes Mal – nicht nur in Dortmund, sondern in einem Fußballstadion überhaupt: Kathrin.

Thössen, Kropp & Hoesch sowie viele Schulden halten die Bude zusammen...

Nordtribüne Signal-Iduna-Park: Die schwarz-weiß-blaue Wand.

Wer? Was? Wo? Ich weiß gar nicht, wo ich hingucken soll, alles so schön bunt hier. Immerhin Matze bleibt vorm Anpfiff cool.
Dann fiel das 0:1. Uns erreichte von Sascha, der in OWL schuften musste (kein Witz), eine SMS mit folgendem Inhalt
JAAAA!! IHR KLEINEN GEILEN [der hier nicht zitierte Ausdruck ist der Redaktion bekannt]! MACHT SIE FERTIG! SCHEISS WÖRNSMÄDCHEN! [auch hier muss eine Stelle geschwärzt werden] ARMINIA! ARMINIA!
Anschließend war bis zur 90sten Minute das große Zittern angesagt...

Aus! Aus! Das Spiel ist aus!! Arminia ist Dritter.
Doch wir hatten die Rechnung ohne die Verlängerung gemacht. Während dieser ist etwas passiert, woran wir lieber nicht erinnern möchten, was viele Dortmunder Zuschauer lustigerweise auch nicht mehr gesehen haben. Sie hatten den Signal-Iduna-Park ("Ihr könnt nach Hause fahn") bereits verlassen.

Wir sind trotzdem stolz auf euch, Jungs!

Der späte Ausgleich hat Marcus Stimmung während der Rückfahrt und für den Rest des Wochenendes geprägt. Zum Glück saßen wir rechtzeitig zum Sportstudio wieder auf unserer Couch.
“Abstieg ist nicht ein Thema in Bielefeld.”
Verfasst von Sascha am 29. Oktober 2006 - 22:32.Thommy’s Welt
Verfasst von Sascha am 29. Oktober 2006 - 13:15.Thomas von Heesen im Interview mit der Welt zum scheinbaren Interesse des BVB an seiner Person:
Davon weiß ich nichts. Natürlich ist das eine tolle Anerkennung für das, was meine Mannschaft leistet. Aber wir haben erst elf Punkte und noch keine 40. Ich würde es auch lieber lesen, wenn der eigene Verein das sagen würde. Ich habe zu der Mannschaft gesagt, dass alle Personaldebatten intern tabu sind. Transfergespräche von Spielern, deren Verträge am 30. Juni 2007 auslaufen, sind tabu, es interessiert nur der Klassenerhalt und nichts, was Unruhe reinbringt. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass ich einen Vertrag bis zum 30. Juni habe. Alles darüber hinaus kann ich nicht beeinflussen. Ich mache mir keine Gedanken über eventuell interessierte Vereine. (...) Ich erfülle meine Verträge - sofern es die Situation zulässt.
Zum Reiz, bei einem großen Klub zu arbeiten:
Ich glaube, das ergibt sich mit der Zeit von selbst, wenn man eine gewisse Erfahrung im Bereich der ersten Liga hat und auch eine gewisse Strategie. Ich bin überzeugt, dass die Arbeit wie wir sie machen überall erfolgreich sein kann. Die Voraussetzungen in Bielefeld werden immer ähnlich sein. Man wird zwar in absehbarer Zeit mal ein tolles kleines Stadion haben, aber dadurch ist der sportliche Erfolg nicht garantiert. Und der ist strategisch zu planen, wenn man gewisse Strukturen mittelfristig über zwei, drei Jahre plant. Dazu zählen Sicherheiten in Personalfragen. Wenn man jedes Jahr von der Hand in den Mund lebt und improvisiert, wird es schwierig.
Über Grenzen der Arbeit bei der kleinen Arminia:
Das merkt man relativ schnell, wenn man vor der Saison seine Planungen angeht. Dann muss ich mit viel Überzeugung die Gremien darauf einstimmen, die Spieler einzukaufen, die ich brauche für das Konzept, das wir spielen wollen. Das wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Für jedes Jahr, in dem wir die erste Liga erhalten, müssten unsere Spieler einen Titel verliehen bekommen. Der Klassenerhalt ist für uns wie für Bayern München die Meisterschaft. So wie für Mainz, Cottbus und Bochum.
Über Heiko Westermanns Aussage, im Sommer wechseln zu wollen/werden, wenn er seine Leistung weiter halten kann:
Das war mir klar, als ich ihn aus Fürth vor einem Jahr geholt habe. Wenn er sich wie erwartet entwickelt, wird er maximal zwei Jahre in Bielefeld spielen. Weil der Verein dann noch ein paar Euro verdienen kann. Nach einem Jahr macht es noch keinen Sinn, weil er noch nicht stabil genug ist für höhere Aufgaben. Den Einbruch haben viele Spieler erlebt, die zu früh von uns zu einem anderen Verein gewechselt sind. Arminia Bielefeld wird immer ein Ausbildungsklub sein für Spieler, die ambitioniert sind, einmal international zu spielen.
(Quelle: Welt.de)
Was bleibt uns zu sagen, außer gebetsmühlenartig zu wiederholen, daß Herr von Heesen seit jeher ein absoluter Glücksgriff für diesen Verein war und auch weiterhin ist - und man nur hoffen kann, daß es irgendwann auch der letzte Entscheidungsträger im Verein verstanden hat.
Und daß wir es immernoch bedauern, daß er von der langfristigen und perspektivischen Arbeit im Hintergrund als Sportmanager ins vorderste Glied auf den schnelllebigen Trainerstuhl-Schleudersitz zurückkehren mußte - weshalb man sich als Fan alle Nase lang mit Vorstand-zögert-Verträge-zu-verlängern-, Wechselgerüchten und Transfer-Streiterein zwischen Trainer und Verein herumplagen muß - anstatt eine fußballerische Kompentenz wie Thomas von Heesen hier dankbar und ohne zu zögern dauerhaft zu institutionalisieren - als eine Art Uli Hoeneß Ostwestfalens, wie wir es uns immer schon so schön ausgemalt hatten.
Ein als Spieler, Trainer und Manager so sachverständiger Fußballexperte, der die Mechanismen, unter denen bei der kleinen Underdog-Arminia gearbeitet werden kann (und muß) so internalisiert hat und zudem stets für eine ganz hervorragende Außendarstellung unserer grauen Maus sorgt, kommt nunmal nicht jeden Tag vorbeigeflattert und sagt mit voller Überzeugung Sätze wie "Bielefeld ist eine Lebensaufgabe".
Mich interessiert nicht, ob ich ein, zwei, dreißig Jahre oder nur einen Tag hier Vertrag habe. Ich liebe meinen Job hier in Bielefeld, ich liebe es, hier zu arbeiten.
Verfasst von Sascha am 27. Oktober 2006 - 19:00.Thomas von Heesen
Im Westfalen-Blatt war in den letzten Tagen zu lesen:
a) zum Thema vorzeitige Vertragsverlängerung mit TvH:
Die Mannschaft der »Nobodys« hat Charisma und verfügt über Leidenschaft und Herz. Die Handschrift des Trainers ist erkennbar. (...) Dennoch tut sich Arminia schwer, von Heesens Trainervertrag über den 30. Juni 2007 hinaus zu verlängern. »Er soll erstmal seinen Trainerschein machen«, verkündete Präsident Hans-Hermann Schwick kürzlich in einer großen Sport-Illustrierten. Jetzt relativierte der Rechtsanwalt diese etwas »flapsige« Bemerkung. »Wir können derzeit gar nicht von Heesens Vertrag verlängern, weil uns die Deutsche Fußball-Liga die Daumenschrauben angesetzt hat.« Der Tenor eines entsprechenden Schreibens der DFL: »Ohne Schein gibt es für Herrn von Heesen keine weitere Ausnahmegenehmigung.« (...)
Arminia spielt indes keineswegs auf Zeit. »Uns sind einfach die Hände gebunden«, versicherte Rechtsanwalt Schwick und verfiel bei der Ankündigung des Bielefelder Cheftrainers, vielleicht könne ein Verhandlungstermin im Dezember schon zu spät sein, keineswegs in Panik. »Wir müssen und wollen abwarten, wie sich die Saison entwickelt. Vorschnelle und langfristige Vertragsabschlüsse sind heutzutage nicht mehr zeitgemäß, weil es sich die Vereine finanziell einfach nicht leisten können.« Und er erinnerte an die allgemeine Lage in der Bundesliga: »Acht Vereine haben derzeit die Verträge mit ihren Trainern noch nicht verlängert. (...)
Mit der Fußball-Lehrer-Lizenz in den Händen verbessert sich zweifellos Thomas von Heesens Chance auf eine Weiterbeschäftigung in Bielefeld über das Jahr 2007 hinaus, zumal er bei den Fans über eine große Lobby verfügt. Sicher scheint aber auch zu sein, dass er momentan bei keinem anderen Erst- oder Zweitligisten unterschreiben kann, bevor er nicht im Dezember in Köln die Fußball-Lehrerprüfung bestanden hat.
b) zum Gerücht TvH / Borussia Dortmund:
Hans-Hermann Schwick: »Es gibt eine neue Trainergeneration, zu der ich Mirko Slomka, Dieter Hecking und auch Thomas von Heesen zähle. Ich habe den Eindruck, dass der Trend dahin geht, dass auch größere Vereine mit einem Trainer dieser Generation gern zusammenarbeiten. Siehe Berlin mit Falko Götz oder Hamburg mit Thomas Doll.« (...) Schwick ist jedenfalls der Überzeugung, dass »Arminia sicher nicht die Endstation in der Karriere des Thomas von Heesen ist. (...) In Thomas von Heesens Vertrag ist keine Ausstiegsklausel verankert.« (...) Kentsch: »Es bleibt bei unserer Marschrichtung. Erst muss er die Prüfung zum Fußball-Lehrer ablegen, dann können die Gespräche über eine Vertragsverlängerung aufgenommen werden.«
Und von Heesen selbst sagt dazu:
»Mich interessiert nicht, ob ich ein, zwei, dreißig Jahre oder nur einen Tag hier Vertrag habe. Ich liebe meinen Job hier in Bielefeld, ich liebe es, hier zu arbeiten.« Und angesprochen auf die Gerüchte aus Dortmund versicherte Bielefelds Trainer jetzt: »Es gibt absolut keinen Kontakt zur Borussia.«
“Die Ostwestfalen sind für solides Wirtschaften bekannt.”
Verfasst von Sascha am 17. Oktober 2006 - 22:22.Handelsblatt und Wirtschaftswoche in ihrer Analyse der "Bau auf Blau"-Fananleihe.
Blog5 fragt sich ganz still und leise, ob eine solche Analyse zu Provinzfürst-Rüdiger-Lamm-Arminia-Vielegeld-Zeiten ebenso geklungen hätte...
“Ein Unentschieden gegen Bielefeld ist eine Niederlage.”
Verfasst von Sascha am 15. Oktober 2006 - 19:20.Hans Meyer nach dem 1:1 seiner Nürnberger gegen Arminia.
Ach, Hans - wenn Du wüßtest, wie viel Spaß es macht, Spielverderber zu spielen! Und solch grummeligen Knötter-Aussagen machen es selbstverständlich noch viel schöner... vielen Dank dafür.
“Bielefeld ist eine der am besten organisierten Mannschaften der Bundesliga.”
Verfasst von Hippo am 14. Oktober 2006 - 21:46.Trainerkauz, -Fuchs & -Dino Hans Meyer, der mit diesen Worten vor dem Spiel gegen Nürnberg davor warnt, die Westfalen zu unterschätzen (Zitat via ln-online.de).
Und er hat recht: Arminia ist eine der 18 am besten orgaisierten Mannschaften der Liga. Wir haben einen Angriff, ein Mittelfeld, eine Abwehr und einen Torwart. Und die Ersatzbank ist immer mit mit ausreichend vielen Ersatzspielern für die einzelnen Positionen besetzt. Sollte sich ein Spieler verletzen, so steht am Spielfeldrand ein Arzt bereit.
“Jeder ist sehr nett zu mir. Die Fans sind fantastisch. Mit unserem Team können wir gegen alle anderen Bundesliga-Teams bestehen - egal ob zuhause oder auswärts.”
Verfasst von Sascha am 12. Oktober 2006 - 21:52.Jonas Kamper im Interview auf der Webseite des 1.FC Nürnberg
Wie fühlen Sie sich in Ostwestfalen? - Sehr gut. Jeder ist sehr nett zu mir. Ich wurde hier gut aufgenommen. Die Fans sind fantastisch. Sie unterstützen mich und feuern mich an. Dafür bin ich sehr dankbar! (...) Ich bleibe mit meinen beiden Füßen auf dem Boden. Aber es war ein sehr schönes Gefühl gegen Bayern den Siegtreffer geschossen zu haben. (...) Auf jeden Fall wird Arminia am Ende der Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Da bin ich mir sicher. (...) Mit unserem Team können wir gegen alle anderen Bundesliga-Teams bestehen - egal ob zuhause oder auswärts. (Qulle: fcn.de)
Affen machen alles nach, Cottbus noch viel lieber
Verfasst von Sascha am 29. September 2006 - 10:48.Thomas von Heesen vor dem Bochum-Spiel:
"Bochum muss gewinnen, Bielefeld will gewinnen."
(Quelle: 1aSport.de)
Energie Cottbus-Teammanager Petrik Sander zum Spiel morgen:
"Bielefeld muss und wir wollen gewinnen."
(Quelle: Lausitzer Rundschau)
Hmmm, das Dumme: Beide haben (hatten) Recht.
Außerdem sagt Herr Sander:
"Wir fahren da nicht mal nur locker hin und wollen punkten. Das wird ein ganz hartes Stück Arbeit. Eben weil es beim Gastgeber etwas holprig läuft, wird es für uns doppelt schwer, dort etwas zu reißen. Allerdings ist der Druck für die Arminia größer als für uns. Sie müssen gewinnen, wir wollen gewinnen. Je länger es torlos bleibt, dann kippt vielleicht auch die Stimmung im Stadion."
Das werden wir hoffentlich zu verhindern wissen.
Die Tatsache, dass der FCE-Teammanager derzeit den gleichen Fußball-Lehrer-Lehrgang in Köln besucht wie Bielefeld-Trainer Thomas von Heesen (siehe Interview) wird nicht zu einem «Nichtangriffspakt» führen. "Wir kommen miteinander gut klar, das bleibt auch nach dem Spiel so, doch in den 90 Minuten werden wir alles geben, die Punkte nach Cottbus zu holen. Wir haben Respekt vor der Arminia, aber es gibt keinen Grund, wie das Kaninchen vor der Schlange zu stehen." (Quelle: Lausitzer Rundschau)



