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Stimmen zum Spiel

„Es kann nicht sein, dass eine andere Mannschaft mehr kämpft als wir.“

besinnt Ewald Lienen nach dem Satz mit X in Oberhausen sich selbst und unsere Jungs aufs fußballerische 1x1 und beschwört die Klassiker-Tugend „Erstmal über den Kampf ins Spiel finden“.

Jawohl. Von mir aus. Alles, was Recht und billig bezahlbar ist. Piss-Pott-Schritte zum Erfolg. Und Freitag gegen Fortuna.

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Das Ende naht!

Ja welch ein Glück, dass Oberhausen nur drei Mal gewollt hat diesen Abend!

Mehrfache Einschüsse waren definitiv möglich! Der Ewald-Effekt und all die schöne Euphorie sind verpufft. Man ist erschrocken über diese Leistung.

Auf der Hinfahrt waren wir Arminen noch elektrisiert vom Osnabrück-Drama. Selbst eine "interne" Durchsage der Bundespolizei, die besagte, dass "Carina" heute Geburtstag hätte und man ihr doch gratulieren solle, wurde mit einem ironischen "Das ist der Code!!!Bombenalarm, Wir kommen nicht an!" gekontert.

Nach zwei Minuten Spielzeit war die gute Laune verflogen. Und was sich zu Beginn abzeichnete, sollte sich im weiteren Verlauf fortsetzen. Es war eine Nicht-Leistung wie unter Christian Ziege.

Entsprechend tief deprimiert darf man in die Zukunft blicken.

Heute fehlen mir wirklich alle Antworten auf dieses Spiel. Wir sollten Klinken putzen gehen und alle ostwestfälischen Firmen bitten doch in die Schlaudraffs, Hankes, Bastürks, Brugginks und Wichniareks all die anderen vielversprechenden Spieler zu investieren.

 

Großen Dank an die Deutsche Bahn, dass sie trotz verdutzter Gesichter den ICE Richtung Bielefeld ab Dortmund auch für das gemeine Fußvolk frei gegeben hat.
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"Heute hätte neben dem Stadion ein Vulkan ausbrechen können, die Lava wäre sofort Richtung Osnabrück geflossen."

Ewald Lienen ist so heiß wie ein Vulkan und beschreibt, was passiert, wenn man seine Portion Glück durch Fleißarbeit einfach mal erzwingt.

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"In der jetzigen Situation benötigt Arminia jeden Mann und jede Frau."

bemerkt der in London lebende RTL- Gleichstellungsbeauftragte Korrespondent und Arminia-Fan Ulrich Klose völlig richtig bei seinem gestrigen Besuch auf der Bielefelder Geschäftsstelle.

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„Wenn man darüber diskutiert, wer in der Bundesliga die meisten Tore schießt, dann hat man damit schon mal erreicht, daß sich die Leute nicht über Atomkraftwerke unterhalten.“

sagt Ewald Lienen im Dialog mit dem Fußballfachmagazin Playboy.

Allerdings nicht explizit bezugnehmend auf den aktuellen Castor-Transport, sondern in einem „offenen Gespräch mit dem Mann, der über die Brutalität in der Bundesliga auspackt“ aus dem Jahre 1982, das bei den geissbockfans.de zu finden ist.

Ich wünsche dem heimgekehrten Sohn für die schwierige Arminia-Aufgabe dieselbe Weitsicht - und bin ein weiteres mal sehr, sehr erleichtert, dass meine zufällige Begegnung mit Fußballgott Uwe Fuchs am vergangenen Sonntag im Tierpark Olderdissen kein Vorbote seines Engagements als neuer Trainer war, sondern er offenbar nur aufgrund seines vortrefflichen Nachnamens in unserem Bielefelder Zoo gesichtet wurde.

Es tut ein bisschen weh, aber muss jetzt einfach raus: Da waren dem Fuchs die Fußballtrauben zum Glück wohl zu hoch gehängt.

Herzlich Willkommen, Ewald. Bis Samstag!

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Der Weise Brasilianer warnt davor, den Ewald einfach machen zu lassen und empfiehlt, es wie die Mainzer zu machen

Bei unserem Offiziellen Partner äußert sich der Weise Brasilianer zu Arminias Problemen:

Welche Fehler wurden gemacht?

Wenn man einen Trainer holt und den von Vereinsseite einfach machen lässt, ist das der erste Fehler.

Häääh? Versteh ich nicht...

Was meinen Sie?

Ein Verein muss doch eine eigene Philosophie haben. Mainz ist ein gutes Beispiel. Es wird vom Verein die Maxime ausgegeben, dass man zu Hause Pressing spielt. Beim FSV würde kein Trainer arbeiten, der nicht so denkt.

Arminia Bielefeld hat also keine klare Leitlinie?

Der Verein braucht sportliche Kompetenz.

(...)

Also fehlt der Vereinsführung das nötige Fachwissen?

Natürlich. (...) Das Geld darf nicht verbrannt werden.

Herrlich suggestiv, diese Interviewführung!

Wie auch immer: "Es so wie in Mainz machen, Geld nicht verbrennen" man mag ihm kaum widersprechen. Doch ich glaube, solange der Wolfgang und der Ralf hier was zu sagen haben, wird's nach Ansgars Ansagen für ihn hier in Bielefeld nicht einmal mehr zum Greenkeeper im Stadion reichen. Obwohl: Die von ihm geforderte sportliche Kompetenz, um nicht zu sagen: fussballkompetenz.de, die ihn selbst für anspruchsvollere Jobs befähigte, hätte er ja:

Sie haben sich durch Ihre B und A-Lizenz Fachwissen als Trainer angelernt. Wann wird man Sie an der Linie sehen?

Ich habe das ja nicht aus Jux und Dollerei gemacht (...)

Und andererseits sollte die Vereinsführung nicht zu hart mit ihm ins Gericht gehen: Vor'm Oberhausenspiel, als es drauf ankam, hat er zusammen mit Fatmir Flagge gezeigt!

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"Ich bin stolz darauf, hier zu sein. Für mich ist es wie ein Nachhausekommen. Die Aufgabe ist schwierig, aber eine Herzensangelegenheit. Der Begriff ist abgenutzt, doch bei mir ist es wirklich so."

erklärt Ex-Neu-Armine Ewald Lienen (zur großen Freude von Herrn Wieland und Hoki) mit warmen Worten bei seiner Heimkehr auf die Bielefelder Alm - während sich Ex-Vorstandsmitglied Albrecht Lämmchen an seine erste Begegnung mit Lienen erinnert:

"Damals fuhr er hier auf dem Alm-Parkplatz mit einem rostigen VW-Bulli vor, hinten drauf ein Riesen-Aufkleber: Atomkraft, nein danke. Und dann diese wilde Mähne." (Quelle: NW)

Harsch in die Welt der Fabeln verwiesen wurde jedoch die durch die Gerüchteküche geisternde Behauptung, Lienens offizielle Vorstellung habe sich um einige Stunden verzögert, da Ewald noch im Wendland angekettet im Stau stand.

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Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört

Ja ok, in vergangenen Trainerdiskussionen war sein Name stets ganz schnell präsent und stets bemühte sich Ewald ebenso schnell, der Bielefelder Gerüchteküche zu entfliehen.

Doch hier wussten es immer alle: Der Ewald gehört zur Arminia wie die Sparrenburg zu Bielefeld. Alt-Präsident Hans-Hermann Schwick sagte heute voller Freunde "Jetzt wächst endlich zusammen, was zusammen gehört!". "Es wird niemandem schlechter gehen als zuvor - dafür vielen besser" begegnete Ralf Schnitzmeier den Zukunftsängsten vieler Arminen und Wolfgang Brinkmann versprach sogar "Blühende Landschaften".

Und selbst Außenstehende wie Königsblogger a.D. Torsten Wieland waren sich der historischen Dimension des gestrigen Abends bewusst. Für ihn war es nur eine Frage der Zeit:

Hat er sein Engagement schon zur Herzensangelegenheit erklärt? Also, nicht wörtlich natürlich, etwas verklausuliert, wie es eben so seine Art ist. Nein? Kommt noch.

Doch das war selbstverständlich lääääängst und überhaupt nicht verklausuliert geschehen - äääh, wenn auch nicht so ganz ohne Einschränkungen, worauf uns Hoki in seiner Antwort auf Herrn Wieland aufmerksam machte:

Im einem Telefongespräch mit der NW bestätigte auch Lienen die Entscheidung pro DSC: "Arminia ist für mich eine Herzensangelegenheit. Ich kehre in meine Heimat zurück. Es ist eine Notsituation für den Verein und ich habe mich nicht um den Job geschlagen. Aber die Verbundenheit zu Arminia ist sehr groß."

Fassen wir es also so zusammen: Für uns ist Ewald eine Messias-gleiche Gestalt wie vor ein paar Jahren Christoph Daum für Köln zumindest dann, wenn als Alternative lediglich Rudi Bommer zur Verfügung steht und solange noch keine Punkte auf der Strecke geblieben sind. Und für Ewald sind sind wir wahrscheinlich das, was der FC für Christoph Daum war.

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Neunte Pleite! Wenn Roland nicht wär, hätten wir gar nix mehr zu lachen...

o-3, Ziege weg! Irgendwie ist sein Scheitern zu bedauern. Er hat sich nie versteckt, ist nie ausfallend geworden, hat sich voll und ganz mit der Situation identifiziert und scheinbar auch im Jugendbereich mitgeholfen an den richtigen Rädern zu drehen. Selten gab es einen Trainer für den ich so gehofft habe, dass er den Bock noch umstoßen kann.

Allerdings: eine kontinuierliche Entwicklung, mehr Stabilität oder Spielideen waren im Laufe der Zeit nicht zu erkennen. Stattdessen stehen da Trostlos-Vorstellungen  wie gegen Paderborn und Union. Am Ende bleibt die Frage, wie einer der vielen Trainer-Kandidaten die Mannschaft wieder aufrichten will oder ob es nicht doch ein reines Qualitätsproblem ist.

Ach... und dann war da ja noch was! Arminias Bemühungen den Vorstand aus Duisburg sicher zurück nach Herford zu kriegen.

»Wir haben Sie mit Karten für die Loge in der Ebene 4 der Schüco-Arena ausgestattet. Dort sind alle Vorkehrungen für Sie getroffen. Sie dürfen davon ausgehen, dass Sie empfangen und auf Ihre Plätze geleitet werden. Wir bitten um Verständnis, dass wir im weiteren Verlauf des Spiels von unserem Hausrecht Gebrauch machen. Wir können Ihnen nicht gestatten, sich durch Ausweis Ihres DFL-Ausweises frei auf dem Gelände der Schüco-Arena zu bewegen.« (Westfalenblatt)

Mit diesen  Zeilen wird nicht nur die Kategorie "Faxgerät" bereichert, sondern auch die Episode des Duweisstschonwer. Es ist die Vernunft, die mich daran hindert die Machenschaften dieses bedauernswerten und ständig ungerecht behandelten "Finanzfachmannes" flegelhaft zu kommentieren.

Nur so viel: Ich sehe hier keinen Bedarf den Ligavorstand anzurufen, um Demütigungen seitens des DSC anzuprangern und ich glaube er hat sich damit selbst keinen Gefallen getan. Peinlich kleinlich.

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